Aktien
Osteuropas Aktienmärkte schließen uneinheitlich

Nach drei Tagen mit zumeist deutlichen Gewinnen ist den osteuropäischen Börsen am Donnerstag etwas die Puste ausgegangen. Während Warschau noch leicht zulegen konnte, ging es an den Aktienmärkten in Prag und Budapest etwas abwärts.

dpa-afx/apa WARSCHAU/PRAG/BUDAPEST. Nach drei Tagen mit zumeist deutlichen Gewinnen ist den osteuropäischen Börsen am Donnerstag etwas die Puste ausgegangen. Während Warschau noch leicht zulegen konnte, ging es an den Aktienmärkten in Prag und Budapest etwas abwärts.

Jpmorgan waren das Tagesthema der Börsianer. Nach der deutlich besser als erwarteten Quartalsbilanz von Goldman Sachs am Dienstag übertraf auch Jpmorgan mit einem weiteren Milliardengewinn die Analystenprognosen. Damit schrieb die US-Großbank die ganze Finanzkrise hindurch schwarze Zahlen und schlug sich bisher durchweg besser als der große Rest der Branche. Konjunkturdaten aus den USA drückten hingegen etwas auf die Stimmung. In der Region Philadelphia trübte sich das Geschäftsklima im Juli überraschend ein. Der Philly-Fed-Index sank auf minus 7,5 Punkte.

In Warschau schloss der WIG-20 mit plus 0,06 Prozent bei 1913,86 Punkten. Der breiter gefasste WIG-Index gewann ebenfalls 0,06 Prozent auf 31 714,14 Zähler. Das Handelsvolumen betrug 1,331 (zuletzt: 1,865) Mrd. Zloty.

Unter den polnischen Einzeltiteln gewannen Getin Holdin 2,10 Prozent auf 6,33 Zloty. Die Aktien von Bank Zachodni, die mehrheitlich im Besitz von Allied Irish Banks (AIB) ist, stiegen um 2,1 Prozent auf 104 Zloty. BRE Bank verteuerten sich um 1,50 Prozent auf 171,50 Zloty. Die Bankwerte profitierten von den besser als erwarteten Jpmorgan-Zahlen.

Polski Koncern Naftowy Orlen gaben hingegen um 2,00 Prozent auf 26,65 Zloty nach. Händler begründeten dies mit den fallenden Ölpreisen.

Prager PX VON CEZ, CME und Komercni Banka Belastet

Der Prager Leitindex PX fiel um 0,14 Prozent auf 948,40 Zähler. Es wurden Aktien im Wert von rund 1,601 (zuletzt: 1,900) Mrd. tschechischen Kronen gehandelt. Ceske Energeticke Zavody (CEZ) , CME und die Aktien der Komercni Banka drückten auf den tschechischen Index.

CEZ gaben um 2,20 Prozent auf 875 Kronen nach. CME verloren etwa 2,50 Prozent auf 358 Kronen und die Papiere der Komercni Banka sanken um 1,30 Prozent auf 2 862 Kronen. Titel des Immobilienentwicklers Orco gewannen hingegen 8,70 Prozent auf 161,20 Kronen. Papiere des Branchenkollegen ECM stiegen um 2,80 Prozent auf 305,50 Kronen. Erste Group verteuerten sich um mehr als 2,00 Prozent auf 521,50 Kronen.

In Budapest gab der Handel zum ersten Mal seit Tagen nach. Der Leitindex BUX fiel um 0,42 Prozent auf 15 873,37 Punkte.

Richter Gedeon fielen um 1,22 Prozent auf 36 300 Forint bei einem Umsatz von 2,57 Mrd. Forint. OTP Bank gaben in der letzten halben Handelsstunde um 80 Forint nach und schlossen bei 3 420 Forint um 0,81 Prozent schwächer. Magyar Olay es Gazipari (Mol) rückten um 1,18 Prozent auf 12 850 Forint vor.

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