Aktien
Osteuropas Börsen erholen sich

Die Börsen in Osteuropa haben sich am Mittwoch im Einklang mit den europäischen Leitbörsen deutlich erholt. In Prag, Budapest und Warschau legten die wichtigsten Aktienindizes zu.

dpa-afx/apa WARSCHAU/PRAG/BUDAPEST. Die Börsen in Osteuropa haben sich am Mittwoch im Einklang mit den europäischen Leitbörsen deutlich erholt. In Prag, Budapest und Warschau legten die wichtigsten Aktienindizes zu.

An der Warschauer Börse schloss der WIG-20 mit plus 1,46 Prozent bei 1 864,43 Punkten. Der breiter gefasste WIG-Index gewann 1,30 Prozent auf 30 286,36 Zähler. Die polnischen Bankenwerte zeigten sich ohne klaren Trend. BRE Bank sprangen um 5,4 Prozent auf 173 Zloty nach oben. Die unternehmensbezogenen Kredite seien bei der Commerzbank-Tochter von Januar bis Mai um 4,5 Prozent angestiegen. Pekao gewannen 1,2 Prozent auf 118,20 Zloty, während PKO 1,2 Prozent auf 25,45 Zloty abgaben. Die Analysten der Schweizer UBS hatten das Kursziel für die größte polnische Bank um 13 Prozent reduziert. Rohstoffwerte zeigten sich an der Warschauer Börse unterdessen gut gesucht. Kghm Polska Miedz stiegen um 6,6 Prozent auf 80,30 Zloty und Polski Koncern Naftowy Orlen schlossen 0,8 Prozent fester bei 25,81 Zloty.

Der Leitindex PX stieg an der Prager Börse um 2,12 Prozent auf 904,7 Zähler. New World Resources (NWR) schlossen um 0,95 Prozent fester bei 88,33 Kronen. Der Preis für Kohle für die Auslieferung im kommenden Jahr stieg in London um 0,7 Prozent auf 85,85 Dollar je Tonne. Auch die Versorgerwerte von Ceske Energeticke Zavody (CEZ) konnten profitieren und stiegen um 3,37 Prozent auf 860 Kronen. Unipetrol kletterten 3,40 Prozent auf 117 Kronen. An der Spitze der Kurstafel schlossen die Bankenwerte der Erste Group mit einem Kursplus von 4,53 Prozent auf 479,60 Kronen. Komercni Banka gaben allerdings 0,26 Prozent auf 2 680 Kronen ab.

In Budapest gewann der Leitindex BUX 2,49 Prozent auf 15 216,70 Punkte. Analystenkommentare sorgten für zusätzliche Impulse, wie Börsianer sagten. Die Anteilsscheine des Pharmakonzerns Richter Gedeon stiegen um 5,80 Prozent auf 32 800 Forint. Die Wertpapieranalysten der Deutsche Bank hatten die Kaufempfehlung "Buy" für die Titel beibehalten und das Kursziel von 34 000 auf 39 000 Forint nach oben geschraubt. Die Deutsche Bank hob auch das Kursziel für Egis-Titel von 17 000 auf 22 000 Forint deutlich an. Die Aktien stiegen um 4,88 Prozent auf 17 400 Forint. Magyar Olay es Gazipari (Mol) kletterten um 4,99 Prozent auf 12 300 Forint. Die Experten von Goldman Sachs empfehlen den Kauf von Rohöl-Futures angesichts Erwartungen, dass der Ölpreis weiter steigen wird.

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