Aktien
Osteuropas Börsen schließen sehr fest

Die wichtigsten osteuropäischen Aktienindizes sind am Donnerstag sehr fest aus dem Handel gegangen. In Prag legte die Börse sogar um über neun Prozent zu.

dpa-afx/apa WARSCHAU/PRAG/BUDAPEST. Die wichtigsten osteuropäischen Aktienindizes sind am Donnerstag sehr fest aus dem Handel gegangen. In Prag legte die Börse sogar um über neun Prozent zu.

In Budapest kletterte der Leitindex BUX um 2,13 Prozent auf 13 684,19 Punkte.

Unter den Einzeltiteln gewannen Richter Gedeon 3,65 Prozent auf 27 260 Forint, Papiere des Ölunternehmens Mol stiegen um 3,13 Prozent auf 11 190 Forint. Magyar Telekom verbesserten sich um 2,05 Prozent auf 648 Forint. OTP Bank notierten zu Handelsschluss unverändert bei 3 550 Forint.

In Prag sprang der Leitindex PX um 9,17 Prozent auf 864,50 Zähler nach oben. Trotz der deutlichen Gewinne hat der PX diesen Monat 28 Prozent und seit Jahresanfang sogar 52 Prozent verloren.

Central European Media gewannen 26,19 Prozent auf 460,10 Kronen, dem deutlichsten Aufschlag seit mehr als zwei Wochen. Der Titel folgte damit den großen Gewinnen, die die Aktie an der Nasdaq in den USA gemacht hatte.

Die österreichische Erste Group Bank gewann 19,52 Prozent auf 523,60 Kronen - einem Rekordtagesgewinn. Die Erste Bank hatte in den ersten neun Monaten 2008 trotz Finanzmarktkrise mehr Gewinn ausgewiesen. "Für das vierte Quartal wird trotz des schlechten Kapitalmarktumfelds und der Wertberichtigung für das Island-Obligo ein positives Nettoergebnis erwartet", berichtete die Bank heute. Das Betriebsergebnis stieg vor allem dank der Osteuropabanken um 23,2 Prozent. Die vom Markt mit Spannung erwarteten Wertberichtigungen auf das Lehman-Engagement wurden mit 26 Mill. Euro beziffert.

Zudem hat sich die Erste Group bereits Unterstützung vom Staat aus dem österreichischen Banken-Hilfspaket zur Eigenkapitalstärkung gesichert. Wie die Bank bekannt gab, zeichnet die Republik Österreich Partizipationskapital der Bank über 2,7 Mrd. Euro. Damit werde die Kernkapitalquote bis Jahresende auf über zehn Prozent steigen. Die Erste Group hat sich damit als erste österreichische Bank einen beachtlichen Teil des 15-Mrd.-Volumens gesichert, das der österreichische Staat für Beteiligungen und sonstige Eigenkapitalhilfen für Banken vorsieht.

CEZ stiegen um elf Prozent auf 782 Kronen an. Das Unternehmen möchte sein Investmentvolumen auf über zehn Mrd. Kronen anheben.

In Warschauer schloss der WIG-20 2,58 Prozent höher bei 1 796,05 Punkten. Der umfassendere WIG-Index gewann 2,03 Prozent auf 28 056,29 Punkte.

Tagessieger waren die Wertpapiere von Polimex mit einem Gewinn von 10,53 Prozent auf 3,15 Zloty. CEZ legten um 8,85 Prozent oder 9,2 Zloty auf 113,2 Zloty zu. Telekomunikacja Polska stiegen um 5,82 Prozent auf 20 Zloty an. Cersanit gaben hingegen um 6,09 Prozent auf 13,25 Zloty nach. TVN sanken um 0,92 Prozent auf 12,92 Zloty.

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