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Osteuropas Börsen schließen uneinheitlich

Die osteuropäischen Börsen haben am Donnerstag uneinheitlich geschlossen. Während Prag schwächer schloss, ging die Börse in Budapest mit Gewinnen aus dem Handel. Warschau schloss uneinheitlich.

dpa-afx/apa WARSCHAU/PRAG/BUDAPEST. Die osteuropäischen Börsen haben am Donnerstag uneinheitlich geschlossen. Während Prag schwächer schloss, ging die Börse in Budapest mit Gewinnen aus dem Handel. Warschau schloss uneinheitlich.

In Prag fiel der PX um 1,56 Prozent auf 1 429,4 Zähler. Händlern zufolge belasteten insbesondere Aussagen von EZB-Präsident Jean-Claude Trichet. "Die Inflation wird weiter hoch bleiben und sich erst im Jahr 2009 schrittweise abschwächen", sagte der Notenbankchef unter anderem und erteilte damit Hoffnungen auf eine Zinssenkung noch im laufenden Jahr eine Absage.

Unter den Einzeltiteln fielen New World Resources auf ein Rekordtief im heutigen Handel und schlossen mit einem Abschlag von 6,93 Prozent auf 393,20 Kronen. Der Rückgang der globalen Kohlepreise brachte die Aktie unter Druck, so ein Prager Analyst. Die Aktie die erst ab Mai 2008 in Prag, Warschau und London gehandelt wird, hat seit ihrem Rekordhoch am 20. Juni um 35 Prozent nachgegeben. Aktien des Tabakherstellers Philip Morris sanken um 2,29 Prozent auf 5 540 Kronen. Ceske Energeticke Zavody (CEZ) fielen um 0,16 Prozent auf 1 212 Kronen. AAA Auto gewannen um 3,34 Prozent auf 18,23 Kronen bei niedrigem Volumen.

In Budapest gewann der BUX unterdessen 0,33 Prozent auf 20 332,83 Zähler. Händler berichteten von einem ruhigen Handel. Die Magyar Telekom gewannen 1,36 Prozent auf 820 Forint bei einem Umsatz von 2,12 Mrd. Forint. Magyar Olay es Gazipari (Mol) stiegen um 1,11 Prozent auf 16 450 Forint bei einem Umsatz von 3,48 Mrd. Forint. Richter Gedeon verloren ebenfalls 1,11 Prozent auf 31 250 Forint.

In Warschau schlossen die Indizes unterdessen uneinheitlich. Der Leitindex WIG-20 verlor leicht um 0,10 Prozent auf 2 611,37 Einheiten. Der breiter gefasste WIG-Index stieg um 0,27 Prozent auf 41 263,03 Zähler. BRE Bank fielen um 2,2 Prozent auf 358,10 Zloty. Die Analysten der Citigroup haben ihre Empfehlung für die Bank von "Buy" auf "Hold" gesenkt und gleichzeitig das Kursziel für die BRE-Aktien um 3,5 Prozent auf 413 Zloty reduziert. Auch die PKO Bank wurden von den Citigroup-Experten von "Buy" auf "Sell" abgestuft. Die Analysten rechnen damit, dass der wirtschaftliche Abschwung des Landes die Einnahmen der Bank treffen wird. New World Resources sanken im heutigen Handel sogar auf ein Rekordtief und gaben um 6,6 Prozent auf 54,15 Zloty ab. Polnord konnten jedoch deutlich zulegen und notierten um 1,6 Prozent bei 55,4 Zloty höher.

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