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Osteuropas Börsen schließen uneinheitlich

Die Börsen in Osteuropa haben am Donnerstag uneinheitlich geschlossen. Während die Handelsplätze in Budapest und Prag Aufschläge verbuchten, kam es in Warschau zu Verlusten.

dpa-afx/apa WARSCHAU/PRAG/BUDAPEST. Die Börsen in Osteuropa haben am Donnerstag uneinheitlich geschlossen. Während die Handelsplätze in Budapest und Prag Aufschläge verbuchten, kam es in Warschau zu Verlusten.

Der Budapester Leitindex BUX gewann 3,12 Prozent auf 12 592,54 Punkte. Der Leitindex hatte im Tagesverlauf in einer Spanne von 410 Punkten zwischen seinem Tagestief bei 12 182,50 Punkten und dem Hoch bei 12 592,54 Zählern gependelt. Händler verwiesen als Antrieb vor allem auf Gewinne bei den Aktien der Schwergewichte Mol, OTP, Magyar Telekom und Richter.

Papiere des Ölunternehmens Magyar Olay es Gazipari (Mol) stiegen bei einem Umsatz von 1,69 Mrd. Forint um 1,92 Prozent auf 585 Forint. Die Aktien der OTP Bank gewannen 3,97 Prozent auf 2 620 Forint, und Papiere von Magyar Telekom rückten um 1,92 Prozent auf 585 Forint vor. Richter-Gedeon-Titel verteuerten sich um 0,32 Prozent auf 26 485 Forint.

In Prag gewann der Leitindex PX 1,12 Prozent auf 849,60 Zähler. Der tschechische Index blieb größtenteils im positiven Terrain, auch wenn es wenig Nachrichten am Markt gab, kommentierte ein Händler der Komercni Banka das Marktgeschehen. Dieses war demnach eher von Nachrichten aus den USA beeinflusst, kommentierte der Börsianer.

Papiere des Medienunternehmens CME verteuerten sich um 4,41 Prozent auf 355,50 Kronen. Titel des Gebrauchtwagenhändlers AAA Auto gewannen 4,24 Prozent auf 8,85 Kronen hinzu. Aktien von Ceske Energeticke Zavody (CEZ) rückten um 3,52 Prozent auf 820,50 Kronen vor.

Nur drei Titel gingen mit Verlusten aus dem heutigen Handel. Die Papiere der Komercni Banka etwa verbuchten einen Abschlag von 1,35 Prozent auf 2 385 Kronen. Titel des Versicherers VIG sanken um 0,46 Prozent auf 728,20 Kronen und Philip-Morris-Papiere wiesen ein leichtes Minus von 0,12 Prozent auf 5 719 Kronen auf.

Der Warschauer WIG-20 ging aber mit einem Abschlag von 1,19 Prozent bei 1 763,40 Punkten aus dem Handel. Der breiter gefasste WIG-Index sank um 0,50 Prozent auf 28 134,84 Zähler.

Die Aktien von Ciech stiegen um 1,45 Zloty auf 25 Zloty. Papiere von Kghm Polska Miedz aber fielen zum ersten Mal seit fünf Tagen und sanken um 2,2 Prozent auf 57,1 Zloty nach. Die Erste Bank hatte das Unternehmen von "Buy" auf "Sell" herabgestuft.

Titel von Polski Koncern Naftowy Orlen fielen um 2,3 Prozent auf 27,36 Zloty. Grupa-Lotos-Papiere gaben um 0,42 Zloty auf 17,04 Zloty nach. Die Analysten von Barclays hatten den Titel in einer Ersteinstufung mit "Underweight" bewertet.

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