Aktien
Osteuropas Börsen schließen uneinheitlich

Ähnlich wie die anderen europäischen Börsen haben sich am Donnerstag auch die osteuropäischen Aktienmärkte uneinheitlich gezeigt.

dpa-afx/apa WARSCHAU/PRAG/BUDAPEST. Ähnlich wie die anderen europäischen Börsen haben sich am Donnerstag auch die osteuropäischen Aktienmärkte uneinheitlich gezeigt.

In Warschau gab der WIG-20-Index um 0,41 Prozent auf 1 807,35 Punkte nach. Der breiter gefasste WIG-Index verlor 0,62 Prozent auf 29 311,53 Punkte. Das Handelsvolumen betrug 1,25 (zuletzt: 1,34) Mrd. Zloty.

Die Titel der PKO Bank Polski gaben um drei Prozent auf 27,10 Zloty nach. Die größte Bank Polens gab für das erste Quartal ein Nettoergebnis von 540,7 Mill. Zloty bekannt, welches damit um 43 Prozent unter dem Vorjahreswert lag und die Einschätzungen der Analysten verfehlte. Das Ergebnis wurde vor allem von der stark steigenden Risikovorsorge für faule Kredite belastet.

Agora büßten 1,6 Prozent auf 14,51 Zloty ein. Das größte polnische Verlagshaus gab bekannt, dass das Nettoeinkommen im ersten Quartal aufgrund von deutlich niedrigeren Werbeeinnahmen um 94 Prozent gefallen sei. Das größte Softwareunternehmen in der CEE-Region, die Asseco Poland, konnte aufgrund von Übernahmen einen um 47 Prozent gestiegenen Quartalsgewinn bekanntgeben. Die Papiere reagierten mit einem Plus von 1,9 Prozent auf 51,95 Zloty.

Grupa Lotos verbilligten sich indes um 3,7 Prozent auf 16,38 Zloty. Das zweitgrößte polnische Raffinerieunternehmen fuhr im ersten Quartal dieses Jahres einen Nettoverlust ein. Als Grund wurden höhere Finanzierungskosten aufgrund des gefallenen Zloty angegeben. Die Papiere des Mitbewerbers PKN Orlen legten dennoch um 1,5 Prozent auf 26,89 Zloty zu.

Die Prager Börse schloss nach den massiven Vortagsverlusten von rund sechs Prozent am Donnerstag erneut deutlich tiefer. Der Leitindex PX verlor 1,95 Prozent auf 884,9 Punkte. Es wurden Aktien im Wert von 2,12 (zuletzt: 2,37) Mrd. tschechischen Kronen gehandelt.

Der Kohleförderer New World Resources (NWR) zeigte sich von niedrigeren Preisen für Kohle und Öl belastet. Die Papiere fielen um 3,81 Prozent auf 101 Kronen.

Unipetrol büßten 1,60 Prozent auf 123 Kronen ein. Das größte tschechische Raffinerieunternehmen gab am Morgen einen Verlust für das erste Quartal bekannt. Die Aktien erholten sich aber von ihrem Tagestief von 116,85 Kronen, nachdem der Konzern ein Kosteneinsparungsprogramm von einer Milliarde Kronen für dieses Jahr angekündigt hatte. Man plane unter anderem, acht Prozent des Personals abzubauen, hieß es.

Die Bankentitel schlossen im negativen Terrain: So verloren Erste Group mit minus 5,83 Prozent auf 452 Kronen deutlich. Komercni Banka gaben 0,97 Prozent auf 2 555 Kronen ab. Am stärksten erwischte es im PX aber die Titel des Immobilienentwicklers ECM, welche um 14,52 Prozent auf 295 Kronen einbrachen.

In Budapest ging es nach oben. Der Leitindex BUX stieg um 1,76 Prozent auf 13 833,2 Einheiten. Der Umsatz betrug 25,32 (zuletzt: 26,17) Mrd. Forint.

Die Aktien des Indexschwergewichts OTP Bank waren für einen Umsatz von 20,25 Mrd. Forint verantwortlich - das entspricht rund 80 Prozent des Gesamtvolumens der Budapester Börse. Die Titel stiegen um 2,83 Prozent auf 2 900 Forint.

Magyar Telekom verteuerten sich um 1,04 Prozent auf 581 Forint. Magyar Olay es Gazipari (Mol) gewannen 3,05 Prozent auf 11 800 Forint. Richter Gedeon beendeten den Handelstag fast unverändert mit minus 0,05 Prozent bei 29 585 Forint.

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