Aktien
Osteuropas Börsen schließen uneinheitlich

Die osteuropäischen Aktienmärkte haben am Mittwoch uneinheitlich geschlossen.

dpa-afx/apa WARSCHAU/PRAG/BUDAPEST. Die osteuropäischen Aktienmärkte haben am Mittwoch uneinheitlich geschlossen.

Am ungarischen Aktienmarkt fiel der BUX um 0,38 Prozent auf 21 391,13 Punkte. Bis kurz vor Ende der Sitzung tendierte die Börse in Budapest im negativen Bereich, erholte sich aber gegen Handelsschluss durch die steigenden US-Börsen. Anders als die übrigen europäischen Börsen schaffte sie es aber nicht in den positiven Bereich. Unter den Schwergewichten schnitten MOL am besten ab und legten um 1,3 Prozent auf 16 260 Ungarische Forint zu. Die übrigen Schwergewichte tendierte allesamt im Minus: Richter Gedeon büßten 1,22 Prozent auf 40 200 Forint ein. OTP Bank verloren 1,19 Prozent auf 5 711 Forint ein. Magyar Telekom gaben 0,36 Prozent auf 817 Forint ab.

An der Warschauer Börse stieg der WIG-20 um 0,94 Prozent auf 2 370,65 Zähler. Der breiter gefasste WIG-Index legte um 0,71 Prozent auf 39 650,14 Punkte zu. Die Börse in Warschau tendierte fast die ganze Sitzung über im negativen Bereich, erholte sich aber gegen Ende der Sitzung rasant, um letztlich deutlich im Plus zu schließen. Zur Begründung verwiesen Marktteilnehmer auf die Erholung der US-Börsen nach der schwachen Eröffnung.

Przemyslowo Handlowy PBK schlossen unverändert bei 70,00 Polnische Zloty. Das mit der GE Money Bank fusionierte Geldinstitut stellte für das dritte Quartal ein positives Nettoergebnis in Aussicht. Immoeast Immobilien Anlagen legten um 1,8 Prozent auf 19,16 Zloty zu. Analysten der Unicredit hatten das Kursziel für die Papiere des österreichischen Immobilienentwicklers auf sechs Euro erhöht.

Enea fielen um 1,3 Prozent auf 18,95 Zloty. Der französische Energiekonzern GdF Suez hatte bekannt gegeben, kein Angebot für den polnischen Versorger vorlegen zu wollen. Die polnische Regierung plant 67 Prozent an Enea mit einem aktuellen Marktpreis von 5,71 Mrd. Zloty zu verkaufen. Die Bankenschwergewichte Pekao und PKO BP schlossen um 0,4 bzw. um 0,3 Prozent höher. Kghm Polska Miedz schlossen mit plus 1,9 Prozent bei 99,90 Zloty.

An der Prager Börse fiel der Leitindex PX um 0,49 Prozent auf 1 163,4 Punkte. Die Börse in Prag tendierte fast die ganze Sitzung über seitwärts in einer sehr engen Bandbreite. Im Gegensatz zur Mehrheit der übrigen europäischen Aktienmärkte konnte Prag nicht von der Erholung der US-Börsen profitieren.

Die Bankenwerte tendierten leichter: Erste Group gaben 1,16 Prozent auf 781,50 Kronen ab, Komercni Banka verloren 0,16 Prozent auf 3 714,00 Kronen. Größter Gewinner im Leitindex waren Vienna Insurance Group (VIG) mit plus 1,20 Prozent auf 1 092,00 Kronen. Papiere des Versorgers CEZ legten um 0,58 Prozent auf 900,20 Kronen zu./

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