Aktien
Schwacher Wochenstart in Wien

Die Wiener Börse hat den Handel am Montag bei moderatem Volumen mit deutlich tieferen Notierungen beendet. Der ATX fiel um 50,84 Punkte oder 1,99 Prozent auf 2 503,98 Einheiten.

dpa-afx/apa WIEN. Die Wiener Börse hat den Handel am Montag bei moderatem Volumen mit deutlich tieferen Notierungen beendet. Der ATX fiel um 50,84 Punkte oder 1,99 Prozent auf 2 503,98 Einheiten.

Der ATX startete mit deutlichen Kursverlusten in die neue Handelswoche. Auch das europäische Umfeld tendierte schwächer, allerdings weniger deutlich. Ein Marktteilnehmer in Wien verwies auf die sehr schwachen Vorgaben von den chinesischen Märkten sowie auf Gewinnmitnahmen. "Allzu viel war heute aber nicht los. Der Feiertag in London zeigte auch bei uns Wirkung", sagte ein Händler mit Verweis auf die moderaten Umsätze.

Zu den Aktien im Blickpunkt zählten Strabag, die nach Zahlenvorlage unverändert bei 22,20 Euro schlossen. Der Baukonzern hatte seine operativen Verluste im ersten Halbjahr deutlich verringert. Händlerkommentare zu den Zahlen lauteten "ganz gut" beziehungsweise "etwas besser als erwartet". "Allerdings sind die Titel im Vorfeld schon gut gelaufen", hieß es weiter.

Sehr schwach zeigten sich OMV mit einem Minus von 2,55 Prozent auf 27,48 Euro. Auch die Bankwerte konnten sich dem negativen Sektor-Trend nicht entziehen und verloren recht deutlich. So schlossen Raiffeisen International um 3,48 Prozent schwächer bei 36,85 Euro. Erste Group Bank mussten einen Abschlag von 2,47 Prozent auf 29,56 Euro hinnehmen.

Unter den weiteren Indexschwergewichten schlossen Voestalpine um 0,88 Prozent tiefer bei 22,45 Euro. Hier gab es eine "stärkere Gewichtung in der Msci-Indexfamilie zu berücksichtigen", berichtete ein Händler. Die Aktien von Telekom Austria gaben sich um 1,38 Prozent auf 12,19 Euro ab.

Bei den Versorgern fielen Verbund um 1,42 Prozent auf 35,39 Euro. EVN schlossen nach volatilem Verlauf 0,21 Prozent höher bei 14,48 Euro. Die Analysten der Unicredit hatten ihr Kursziel von 14,00 auf 14,50 Euro nach oben gesetzt und behalten die "hold"-Einstufung bei.

Für DO & CO wurde das Anlagevotum seitens der Unicredit von "Hold" auf "Buy" und das Kursziel von 8,50 auf 11,50 Euro angehoben. Die Aktien legten 7,41 Prozent auf 10,29 Euro zu. Die Berenberg Bank hat die Einstufung für Zumtobel von "Hold" auf "Buy" und das Kursziel von sieben auf 12 Euro erhöht. Zumtobel-Aktien verloren dennoch 1,37 Prozent auf 10,08 Euro.

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