Aktien
Schweizer Börse legt zu

dpa-afx ZÜRICH. Der Schweizer Aktienmarkt hat am Montag gut behauptet geschlossen. Bis zur Eröffnung der US-Börsen hatte der Index kontinuierlich zugelegt, gab allerdings nach einem negativen Auftakt an der Wall Street einen Teil der Gewinne wieder ab. Aufgrund fehlender marktbewegender Unternehmensnachrichten sei der Handel relativ ruhig verlaufen, sagten Beobachter. Auch von Konjunkturseite habe es keine Impulse gegeben.

Der Swiss-Market-Index (SMI) stieg um 0,24 Prozent auf 9 097,04 Zähler. Der 30 Titel umfassende Swiss Leader Index (SLI) rückte um 0,45 Prozent auf 1 394,06 Punkte vor. Der Swiss Performance Index (SPI) gewann 0,30 Prozent auf 7 411,95 Zähler.

Givaudan gaben nach Zahlen um 0,1 Prozent auf 1 145 Franken nach. Die Umsätze im dritten Quartal hätten insgesamt den Erwartungen entsprochen, hieß es von Analysten. Die Division Riechstoffe wuchs im Vergleich zu den Durchschnittsschätzungen der von AWP befragten Analysten etwas stärker, der Bereich Aromen dafür etwas schwächer. Was von Analysten einzig bemängelt wurde, ist die etwas nachlassende Dynamik.

Lonza Group verteuerten sich um 4,7 Prozent auf 134,90 Franken und standen damit an der SLI-Spitze. Einerseits kursierten im Handel Gerüchte um ein Übernahmeinteresse seitens der deutschen BASF . Andererseits seien die Titel von Deckungskäufen nach oben gehievt worden, hieß es am Markt.

Im SMI waren Synthes mit plus 2,3 Prozent auf 137,30 Franken der Favorit. Neben Deckungskäufen war in Handelskreisen auch von charttechnisch motivierten Käufen die Rede. Compagnie Financiere Richemont stiegen um 1,9 Prozent auf 77,10 Franken und Julius Bär gewannen 2,0 Prozent auf 92,55 Franken. Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Julius Bär auf 90 von 85 Franken erhöht.

Mit Blick auf die Banken gab es Gewinner und Verlierer: So stiegen UBS um 0,5 Prozent auf 68,30 Franken, Credit Suisse Group sanken dagegen um 0,2 Prozent auf 81,70 Franken. Merrill Lynch hatte sich in einem Kommentar zum Ausblick für die Investmentbanken und speziell für den Bereich Fixed Income skeptisch gezeigt. Die UBS gefalle dabei besser, da sie weniger vom problematischen Fixed Income Bereich abhängig sei, schrieben die Analysten. Sie hoben UBS von "Neutral" auf "Buy" und senkten Credit Suisse von "Buy" auf "Neutral".

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%