Aktien: Schweizer Börse liegt klar im Plus

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Schweizer Börse liegt klar im Plus

Der Schweizer Aktienmarkt hat die Sitzung vom Freitag mit klar höheren Kursen beendet und damit eine siebentätige Baissephase beendet. Der SMI schloss um 0,99 Prozent fester auf 5 435,54 Punkten. Im Wochenvergleich ergab sich trotzdem ein deutliches Minus von 4,6 Prozent.

dpa-afx ZÜRICH. Der Schweizer Aktienmarkt hat die Sitzung vom Freitag mit klar höheren Kursen beendet und damit eine siebentätige Baissephase beendet. Der SMI schloss um 0,99 Prozent fester auf 5 435,54 Punkten. Im Wochenvergleich ergab sich trotzdem ein deutliches Minus von 4,6 Prozent. Der 30 Titel umfassende, gekappte SLI erhöhte sich um 0,86 Prozent auf 768,73 Punkte und der SPI um 0,93 Prozent auf 4 487,51 Punkte. Allerdings gaben die Kurse gegen Handelsende noch um einiges nach.

Der Markt sei überverkauft gewesen und eine technische Erholung habe sich aufgedrängt, hieß es im Handel. Der kleine Verfallstermin habe allerdings für eine gewisse Volatilität in einzelnen Titeln gesorgt. An der fundamentalen Ausgangslage habe sich nicht viel geändert, hieß es weiter. Die Stimmung an den Märkten bleibe von den Sorgen um die weitere konjunkturelle Entwicklung geprägt. Daran vermochten auch die am Nachmittag präsentierten US-Konjunkturzahlen nichts zu ändern.

Als SMI-Spitzenreiter schlossen Swisscom (+3,4 Prozent auf 353,25 Franken) zusammen mit Julius Bär (+3,5 Prozent auf 41,98 Franken). Noch besser schnitten einzig die SLI-Titel Kühne+Nagel (+4,8 Prozent auf 68,45 Franken) und Geberit (+3,9 Prozent auf 112,90 Franken) ab. Stark gesucht waren im Zuge der allgemeinen Erholung auch Adecco (+2,9 Prozent auf 34,72 Franken), Nestle (+2,4 Prozent auf 40,78 Franken), Novartis (+2,1 Prozent auf 53,05 Franken) oder Holcim (+2,3 Prozent auf 52,90 Franken).

CS (+2,2 Prozent auf 27,00 Franken) gaben einen großen Teil der während der Sitzung erreichten Gewinne gegen Handelsende wieder ab. In der Spitze wurde das Papier für 28,66 Franken gehandelt. Gestützt wurden die Banken vorübergehend von der Staatshilfe für die Bank of America sowie der geplanten Aufspaltung der Citigroup. Beide Institute hatten gleichzeitig schwache Zahlen vorgelegt. Dies sei aber in den Kursen bereits eingepreist gewesen, hieß es in Marktkreisen. UBS fielen dann aber in der turbulenten Schlussphase klar in die Verlustzone zurück und büßten dabei 1,3 Prozent auf das Jahrestief von 13,33 Franken ein.

Roche (-1,9 Prozent auf 167,20 Franken) litten unter den mit einer gewissen Enttäuschung aufgenommenen Zahlen der US-Tochter Genentech, welche gestern nach US-Börsenschluss publiziert wurden. Noch schwächer waren einzig Swatch (-2,8 Prozent auf 126,10 Franken), OC Oerlikon (-5,3 Prozent auf 53,50 Franken) und Nobel Biocare (-5,7 Prozent auf 19 Franken).

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