Aktien
US-Anleger stützen Wiener Börse

dpa-afx/apa WIEN. Die Wiener Börse hat die Sitzung am Dienstag bei gutem Volumen mit höheren Notierungen beendet. Der Austrian-Traded-Index (ATX) stieg 54,96 Punkte oder 1,29 Prozent auf 4 322,28 Einheiten. Damit lag die tatsächliche Entwicklung des Leitindex rund sieben Punkte über der heutigen Händlerprognose im APA-Konsensus von 4 315 Punkten.

Der ATX beendete einen volatilen Handelstag mit recht deutlichen Kursgewinnen. "Bei einigen Werten gab es nach den heftigen Verlusten in den vergangenen Tagen eine Erholung zu beobachten", berichtete ein Händler. "Die Anleger sind aber weiterhin nervös - die Unsicherheit hält an", hieß es weiter.

Der Leitindex startete fester in die Sitzung, tauchte dann deutlich ins Minus ab, konnte die Verluste aber wieder eingrenzen und bewegte sich dann in recht enger Range um den Vortagesschluss. Am Nachmittag zog der ATX im Windschatten der festen US-Börsen wieder nach oben.

Unter den Indexschwergewichten konnten sich Raiffeisen International mit plus 4,02 Prozent auf 102,20 Euro wieder von den Vortagesverlusten erholen. Erste Bank schlossen um 0,75 Prozent höher bei 47,25 Euro. Voestalpine gewannen 2,65 Prozent auf 50,40 Euro. Telekom Austria zeigen mit plus 2,15 Prozent auf 18,99 Euro ebenfalls stark auf. Der Konzern hat die Übernahme des zweitgrößten weißrussischen Mobilfunkers MDC abgeschlossen. Die Telekom will nach dem Zukauf eine mindestens 500 Mill. Euro schwere Anleihe ausgeben, wurde ferner bekannt.

OMV stiegen leicht um 0,41 Prozent auf 49,28 Euro. Die Unicredit hat ihre Kaufempfehlung bekräftigt und das Kursziel von 57 auf 60 Euro erhöht. Deutlich schwächer zeigten sich Schoeller-Bleckmann mit einem Abschlag von 4,02 Prozent auf 60,12 Euro. Schwach zeigten sich auch die Aktien der Post mit minus 2,93 Prozent auf 21,90 Euro. Die Erste Bank hat ihr Kursziel um 19 Prozent auf 31 Euro gesenkt, die Kaufempfehlung aber bestätigt. Auch für Palfinger wurde das Kursziel von der Erste Bank um 19 Prozent nach unten revidiert und lautet nun auf 34 Euro. Die Aktien des Kranherstellers schlossen nach sehr schwachem Beginn um 5,35 Prozent fester bei 27,75 Euro.

Auch Andritz konnten wieder etwas an Boden gutmachen und legten um 5,56 Prozent auf 38,00 Euro zu. Wienerberger erholten sich um 4,44 Prozent auf 37,85 Euro. Hingegen fanden sich Semperit mit einem Minus von 3,30 Prozent auf 28,75 Euro unter den größeren Verlierern. Strabag verloren bei hohen Umsätzen 1,21 Prozent auf 45,00 Euro.

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