Aktien: US-Börsen halten sich wacker

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US-Börsen halten sich wacker

Die US-Börsen haben sich am Montagnachmittag gut behauptet. Im Fokus des Interesses habe das 25 Mrd. Dollar schwere Übernahmeangebot für Guidant gestanden, berichteten Marktteilnehmer. Freundlich sei zudem ein positiver Analystenkommentar zu GM aufgenommen worden.

dpa-afx NEW YORK. Der Dow Jones Industrial Average (Djia) legte 0,11 Prozent auf 10 971,08 Punkte zu. Der marktbreitere S & P-500-Index rückte um 0,08 Prozent auf 1 286,42 Punkte vor. Der Nasdaq-Composite-Index stieg 0,30 Prozent höher auf 2 312,48 Punkte, der Nasdaq-100-Index um 0,20 Prozent auf 1 738,49 Punkte.

Guidant gewannen 2,09 Prozent auf 68,76 Dollar. Nach dem Kaufangebot von Boston Scientific für den Medizintechnik-Konzern in Höhe von 72 Dollar je Aktie zeichnet sich nun eine Übernahmeschlacht ab. Zuvor hatte Johnson & Johnson ein Angebot von 64,11 Dollar vorgelegt. Boston Scientific hat zudem vor Börsenöffnung vorläufige Umsatzzahlen in Höhe von 1,54 Mrd. Dollar für das vierte Quartal und 6,28 Mrd. für das Gesamtjahr bekannt gegeben und damit die Markterwartungen leicht verfehlt. Boston-Papiere verloren 0,91 Prozent auf 26,00 Dollar, Johnson-Aktien legten um 0,26 Prozent auf 62,76 Dollar zu.

General Motors (GM) kletterten um 4,62 Prozent auf 21,76 Dollar und waren damit größter Gewinner im Dow Jones. Goldman Sachs hatte die Einstufung der Papiere von "Underperform" auf "In Line" erhöht. Kurzfristig sei eine Insolvenz des Konzerns sehr unwahrscheinlich, hieß es zur Begründung.

Cisco Systems legten 1,23 Prozent auf 19,00 Dollar zu. Prudential hatte die Einstufung des Netzwerkausrüsters von "Neutral" auf "Overweight" heraufgesetzt und das Kursziel von 21 auf 24 Dollar erhöht. Dagegen sanken IBM im Leitindex um 1,65 Prozent auf 83,55 Dollar, nachdem JP Morgan die Aktien des Technologiekonzerns von "Overweight" auf "Neutral" herunter gestuft hatte. Es gebe Risiken in den Geschäftsfeldern Dienstleistungen und Hardware, hieß es.

Aktien von Texas Instruments gaben um 0,61 Prozent auf 34,24 Dollar nach. Der weltgrößte Handychip-Hersteller verkauft laut eigenen Angaben seine Sensoren- und Kontrollsparte für drei Mrd. Dollar in bar an die US- Investmentfirma Bain Capital. Der Bereich macht einen Jahresumsatz von mehr als einer Milliarde Dollar und beschäftigt 5 400 Mitarbeiter in Nord- und Südamerika, Europa und Asien.

Amazon.com verloren 1,90 Prozent auf 46,96 Dollar. JP Morgan hatte die Aktien des Internet-Einzelhändlers von "Neutral" auf "Underweight" gesenkt. Steigende Investitionen dürften die Margen in 2006 und 2007 belasten, schrieben die Experten zur Begründung in einer Analyse.

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