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US-Börsen stehen vor einem schwachen Start

Nach US-Daten werden die US-Börsen am Mittwoch schwach erwartet. Die Verbraucherpreise sind im Januar stärker gestiegen als von Experten erwartet. Händler verwiesen auf zusätzliche Inflationssorgen, sollte der Ölpreis wieder auf Rekordstände steigen.

HB NEW YORK. Nach US-Daten werden die US-Börsen am Mittwoch schwach erwartet. Die Verbraucherpreise sind im Januar stärker gestiegen als von Experten erwartet. Händler verwiesen auf zusätzliche Inflationssorgen, sollte der Ölpreis wieder auf Rekordstände steigen. Auch Nachrichten über Zahlungsschwierigkeiten bei einer Tochter von KKR belasteten.

Der Future auf den Leitindex verzeichnete gegen 14.50 Uhr einen Abschlag von 0,94 Prozent auf 12 272 Punkte, nachdem der US-Leitindex am Vortag wenig verändert mit minus 0,09 Prozent bei 12 337,22 Punkten geschlossen hatte. Der Future auf den S & P-500-Index fiel um 1,22 Prozent auf 1 339,00 Zähler. Der marktbreit gefasste Index hatte vortags ebenfalls um 0,09 Prozent auf 1 348,78 Zähler nachgegeben. Der Future auf den Nasdaq 100 sank um 1,35 Prozent auf 1 757,50 Punkte. Am Dienstag war der technologielastige Auswahlindex um 0,87 Prozent auf 1 764,81 Punkte gefallen.

<ü>Die eine Stunde vor Handelsstart veröffentlichten US-Daten trübten das Bild ein. Schlechte Nachrichten für die Inflationsentwicklung lieferten die Verbraucherpreise, die im Januar in der Kernrate mit einem Plus von 0,3 Prozent über den erwarteten 0,2 Prozent ausfielen. Damit wird es für die US-Notenbank nicht einfacher, die Zinsen auf Grund der Abschwächung des Wirtschaftswachstum deutlich nach unten zu nehmen, heißt es dazu im Handel.

Die Baubeginne in den USA sind im Januar zum ersten Mal seit drei Monaten gestiegen, wenn auch schwächer als erwartet. Die Zahl der Baubeginne stieg im Vergleich zum Vormonat um 0,8 Prozent. Damit lagen die Baubeginne aber noch immer um 27,9% unter dem Niveau des Vorjahresmonats. Die Zahl der erteilten Baugenehmigungen sank im Januar um 3,0 Prozent. Dies ist das niedrigste Niveau seit November 1991. Hier hatte die Prognose auf ein Minus von 3,7 Prozent gelautet.

KKR stürzten vorbörslich um mehr als 17 Prozent ab. Eine Tochter des Finanzinvestors steckt einem Pressebericht zufolge wegen der internationalen Kreditkrise in Zahlungsschwierigkeiten. Die börsennotierte KKR Financial Holdings habe die Rückzahlung milliardenschwerer Kredite zum zweiten Mal verschoben, schreibt die "Financial Times" (Mittwochausgabe) unter Berufung auf eine Mitteilung der Gesellschaft an die Aufsichtsbehörden. Derzeit werde mit den Gläubigern verhandelt.

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