Aktien
Verluste in Zürich nach gutem Start

Die Schweizer Aktien sind am Mittwoch trotz eines guten Starts mit Verlusten aus dem Handel gegangen. Der SMI sank auf ein neues Mehrjahrestief und endete 0,43 Prozent schwächer bei 4 702,50 Punkten.

dpa-afx BERN. Die Schweizer Aktien sind am Mittwoch trotz eines guten Starts mit Verlusten aus dem Handel gegangen. Der SMI sank auf ein neues Mehrjahrestief und endete 0,43 Prozent schwächer bei 4 702,50 Punkten. Der 30 Titel umfassende und gekappte Swiss Leader Index (SLI ) drehte gegen Ende gar leicht in die Gewinnzone und schloss bei 661,80 Einheiten (+0,05 Prozent). Der breite Swiss Performance Index (SPI ) gab derweil um 0,43 Prozent auf 3 905,94 Punkte nach. Zu Beginn hatte sich die Börse von den Verlusten der vergangenen Tage noch deutlich erholt gezeigt. Die schwachen Pharmawerte sowie die Erwartung auf eine tiefere Eröffnung an der Wall Street liessen die Kursgewinne im Leitindex kontinuierlich zusammenschmelzen. Am Nachmittag führten schwache US-Konjunkturdaten den Markt endgültig auf die Verliererstrasse.

Am meisten Druck ging von den Pharmaschwergewichten Roche Holding (-3,0 Prozent auf 133,70 Franken) und Novartis (-1,5 Prozent auf 46,28 Franken) aus. Roche litten Händlern zufolge unter der stetig näher rückenden Vollübernahme der US-Tochter Genentech. Bei Novartis habe ein trüber Ausblick auf das erste Quartal 2009 belastet, hieß es. Grössere Verluste waren außerdem bei den Chemietiteln Clariant (-4,6 Prozent auf 4,56 Franken) und Lonza (-2,8 Prozent auf 108,90 Franken) sowie vor allem bei Julius Bär (-5,3 Prozent auf 28,42 Franken) zu sehen.

UBS (+2,3 Prozent auf 10,08 Franken) und Credit Suisse (+0,3 Prozent auf 25,22 Franken) schlossen fester. Händler sahen eine technische Gegenbewegung und Deckungskäufe am Markt als Gründe für die Gewinne. Allerdings gingen beide Werte weit unter ihren Tageshöchstwerten von 10,93 Franken respektive 27,12 Franken aus dem Handel. Auch bei Swiss Re (+1,1 Prozent auf 13,26 Franken) sind in der zweiten Handelshälfte die deutlichen Gewinne des Vormittags abgebröckelt. Swiss Life Holding legten um 0,8 Prozent auf 56,75 Franken zu.

Am stärksten gewannen konjunkturabhängige Aktien wie jene von Nobel Biocare (+9,0 Prozent au 20,80 Franken), Logitech (+6,1 Prozent auf 9,91 Franken) oder Syngenta (+4,2 Prozent auf 240,70 Franken) dazu. EFG International (-35,6 Prozent) standen nach enttäuschenden Jahreszahlen 2008 und mit Blick auf das zurückgenommene Gewinnziel 2010 besonders stark unter Druck. Day Software gaben um 3,5 Prozent nach.

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