Aktien von Thyssen und VW nach Tarifeinigung gefragt: Dax schließt nahezu unverändert

Aktien von Thyssen und VW nach Tarifeinigung gefragt
Dax schließt nahezu unverändert

Belastet von schwachen US-Konjunkturdaten und negativen Impulsen der New Yorker Börse sind die deutschen Standardwerte am Donnerstag nahezu unverändert aus dem Handel gegangen. Zuvor hatte der Pilotabschluss für die Metallindustrie für freundliche Stimmung unter den Anlegern gesorgt. Im späten Parketthandel rutschte er noch etwas ab.

HB FRANKFURT/MAIN. Der LDax gab um 0,36 % auf 4 110,19 Punkte nach. Im Xetra Handel hatte das Börsenbarometer fast unverändert mit 0,01 % auf 4 121,65 Punkten im Minus geschlossen. Für den MDax der mittelgroßen Werte ging es 0,37 % auf 4 844,47 Punkte aufwärts. Im späten Handel lag das Plus noch bei 0,24 % bei 4 837,96 Zählern. Der TecDax gewann 0,26 % auf 637,75 Punkte. Im Parketthandel drehte der Index ins Minus und büßte 0,01 % auf 636,10 Punkte ein.

„Die jüngsten Konjunkturdaten aus den USA sind schlechter ausgefallen als erwartet, das trübt die Stimmung an der Börse“, sagte ein Händler. Enttäuscht hätten vor allem die Einzelhandelsumsätze im Januar, die wegen eines schwachen Autoabsatzes überraschend um 0,3 % gefallen waren. Auch die Zahl der wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sei unerwartet gestiegen. „Die Erstanträge haben am Markt für Ernüchterung gesorgt“, sagte ein Händler. „Die von Greenspan vorhergesagte Entspannung am US-Arbeitsmarkt lässt offenbar noch auf sich warten.“ Ein anderer Marktteilnehmer betonte allerdings, dass diesbezügliche Hoffnungen noch nicht aufgegeben worden seien. US-Notenbankchef Alan Greenspan hatte am Vorabend im Rahmen seiner turnusmäßigen Anhörung vor Ausschüssen des US-Kongresses unter anderem von guten Aussichten für ein nachhaltig robustes US-Wachstum gesprochen.

Für Aufregung sorgte die Hypo-Vereinsbank, die im Auftrag einer dritten Partei 4,8 Millionen eigene Aktien vollständig verkaufte. Der Preis je Aktie lag mit 19,17 € am oberen Rand der Angebotsspanne. Die Aktie dämmte ihre zwischenzeitlichen Kursverluste bis Handelsende auf minus 0,21 % bei 19,08 € ein. „Bei dem Verkäufer handelt es sich entgegen Marktgerüchten nicht um die Münchener Rück“, sagte ein Frankfurter Aktienhändler. Die Bank halte noch rund 26 % an der Münchener Bank.

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