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Wall Street trübt Vormittagsfreude an Europas Börsen ein

Die wichtigsten kontinentaleuropäischen Börsen haben am Mittwoch ihre kräftigen Vortagsgewinne weiter ausgebaut. Allerdings gaben sie, belastet von einer verhaltenen Entwicklung an den US-Börsen, einen Teil ihrer am Vormittag erzielten Gewinne wieder ab.

dpa-afx PARIS/LONDON. Die wichtigsten kontinentaleuropäischen Börsen haben am Mittwoch ihre kräftigen Vortagsgewinne weiter ausgebaut. Allerdings gaben sie, belastet von einer verhaltenen Entwicklung an den US-Börsen, einen Teil ihrer am Vormittag erzielten Gewinne wieder ab. In London rutschte der Ftse-100-Index sogar in die Verlustzone. Zunächst hatten Kursfeuerwerke bei Finanz- und Autotiteln den kontinentaleuropäischen Indizes zu einer festen Tendenz verholfen. Der unsichere Handel an den US-Märkten habe dann aber auch in Europa für Zurückhaltung gesorgt, sagten Börsianer.

Der Eurostoxx 50 gewann schließlich 0,69 Prozent auf 1932,79 Punkte. Im Handelsverlauf war er bis auf 1982,32 Zähler geklettert. Der CAC-40-Index gewann in Paris 0,39 Prozent auf 2 674,20 Zähler. In London verlor der Ftse 100 hingegen 0,58 Prozent auf 3 693,81 Punkte.

Renault sprangen mit einem Aufschlag von 8,46 Prozent auf 13,145 Euro an die Spitze des Eurostoxx 50. Händler verwiesen auf Gerüchte, der französische Autobauer plane einen Zusammenschluss mit PSA Peugeot Citroen . Renault dementierte die Spekulationen allerdings. Dennoch beendeten PSA-Titel den Handel 6,78 Prozent höher bei 14,80 Euro.

Der Finanzsektor schloss an seine Vortagesgewinne an und verbuchte erneut Kursaufschläge. AXA kletterten als einer der besten Indexwerte um 7,76 Prozent auf 7,60 Euro. Unicredit legten um 4,99 Prozent auf 0,86 Euro zu. In London sprangen Legal & General mit einem Plus von 8,24 Prozent auf 28,60 Britische Pence an die Spitze des Ftse 100.

In Amsterdam belegten Philips Electronics mit einem Aufschlag von 5,90 Prozent auf 12,74 Euro den ersten Platz im AEX . Der niederländische Elektronik-Konzern verkauft seine verbleibenden Anteile an LG Display von 13,2 Prozent für 630 Mill. Euro am Kapitalmarkt.

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