Aktien Wien
ATX: Erste Bank erneut im Plus

HB WIEN. Die Wiener Börse hat die Sitzung am Donnerstag bei durchschnittlichem Volumen mit höheren Notierungen beendet. Der ATX stieg um 30,45 Punkte oder 0,70 Prozent auf 4 403,98 Einheiten. Damit lag die tatsächliche Entwicklung des Leitindex rund 16 Punkte über der Händlerprognose im APA-Konsensus von 4 388 Punkten.

Nach einem freundlichen Start drehte der Markt am Vormittag leicht ins Minus ab, konnte sich aber bis Handelsschluss wieder klar in die Gewinnzone vorarbeiten. Die kräftigen Gewinne nach der Kursrally vom Vortag konnten damit weiter ausgebaut werden. Händler werteten die Gewinne vor diesem Hintergrund als positives Zeichen. Nach dem Plus von fast vier Prozent am Mittwoch wäre eine kleinere Korrektur nicht überraschend gewesen, hieß es.

Zu den Aktien im Fokus zählten am Donnerstag die beiden Bankschwergewichte Erste Bank und Raiffeisen International . Rund ein Drittel des Handelsvolumens im Prime Market entfiel auf diese beiden Aktien. Beide Titel hatten am Vortag massiv zugelegt und waren am Donnerstag im Frühhandel zunächst stark gesunken, konnten sich aber im weiteren Verlauf wieder überraschend erholen.

Erste Bank schlossen mit einem Plus von 1,79 Prozent auf 48,86 Euro (2 118 036 gehandelte Stück in Einfachzählung). Auch die Kürzung des Kursziels auf 47 Euro und die Bestätigung der Empfehlung "sell" durch die UBS konnte den Anstieg der Aktie nicht stoppen. Am Vortag hatte die Erste-Bank-Aktie gut neun Prozent zugelegt. Marktkreisen zufolge hatten Short-Eindeckungen von Investoren, die auf fallende Kurse gesetzt hatten und nun zur Verlustvermeidung Erste-Bank-Aktien kaufen mussten, den Aufwärtstrend weiter verstärkt.

Raiffeisen International schlossen zwar mit einem kleinen Minus von 0,64 Prozent bei 110,78 Euro, konnten sich damit aber auch deutlich von ihren Tagestiefs erholen. Am Vortag hatten Raiffeisen um 7,6 Prozent zugelegt.

Gut gesucht waren unter den Index-Schwergewichten auch OMV . Sie stiegen um 2,02 Prozent auf 48,01 Euro. Schwach zeigten sich hingegen Voestalpine mit einem Minus von 1,28 Prozent bei 47,66 Euro. Telekom Austria verloren 1,22 Prozent auf 20,22 Euro.

Größter Gewinner im Prime Market waren bwin mit einem Plus von 12,91 Prozent auf 23,44 Euro. Marktteilnehmer relativierten die Bedeutung der Aufschläge mit Verweis auf die hohe Volatilität der Aktie. Ausschläge in dieser Größenordnung seien regelmäßig zu beobachten, hieß es.

Sehr fest zeigten sich auch Polytec und stiegen um 8,00 Prozent auf 9,72 Euro. Jowood gewannen 6,62 Prozent auf 1,61 Euro. Kapsch Trafficcom legten 6,06 Prozent auf 35,00 Euro zu.

Conwert stiegen nach der Vorlage von Ergebnissen um 3,54 Prozent auf 11,70 Euro . Die in der "Albertgasse 35 Beteiligungs Gmbh & Co KG" zusammengefassten Großaktionäre der conwert wollen rund zehn Prozent des Grundkapitals erwerben um ihr Vertrauen in das Unternehmen zu demonstrieren. Das freiwillige Angebot für den Kauf von zehn Prozent der conwert-Aktien zu einem Preis von 15 Euro startet am Freitag und läuft bis 14. Dezember, wie der Immobilienentwickler mitteilte.

Auch andere Immobilientitel waren teilweise gut gesucht. So stiegen Immofinanz Immobilien Anl. bei höherem Volumen um 2,31 Prozent auf 7,09 Euro. Meinl European Land legten um 1,53 Prozent auf 9,95 Euro zu. CA Immo International verloren hingegen 2,54 Prozent auf 11,49 Euro.

Größter Verlierer im Prime Market waren bei schwachem Volumen Do & Co mit einem Minus von 5,83 Prozent auf 21,00 Euro (3 023 Stück). Der Kurs von Austrian Airlines fiel um 2,78 Prozent auf 5,25 Euro.

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