Aktien Wien
ATX erstmals seit 2008 über 2 900 Punkten

Die Wiener Börse hat die Sitzung am Mittwoch bei durchschnittlichem Volumen mit höheren Notierungen beendet. Der ATX stieg um 0,58 Prozent auf 2 911,44 Einheiten.

dpa-afx/apa WIEN. Die Wiener Börse hat die Sitzung am Mittwoch bei durchschnittlichem Volumen mit höheren Notierungen beendet. Der ATX stieg um 0,58 Prozent auf 2 911,44 Einheiten. Nach der jüngsten Aufwärtsbewegung schloss der Leitindex damit erstmals seit September 2008 über der Marke von 2 900 Punkten. "Die Jahresendrallye ging weiter. Bei einigen Werten gibt es einen guten Zug nach oben", beschrieb ein Marktteilnehmer das heutige Börsengeschehen in Wien. Auch die Umsätze waren nicht so schlecht. "Die Frage ist nun wie es im Börsenjahr 2011 weitergeht", sagte der Händler weiter.

In einer negativen europäischen Branchenstimmung schlossen die heimischen Bankentitel uneinheitlich. Während Erste Group ein Plus von 1,38 Prozent auf 35,28 Euro verbuchen konnten, ermäßigten sich Raiffeisen um 1,35 Prozent auf 41,65 Euro. OMV konnten um 0,86 Prozent auf 30,67 Euro zulegen. Der Mineralölkonzern schloss den Kauf von weiteren 54,14 Prozent am türkischen Tankstellenbetreiber Petrol Ofisi ab und erhöhte damit den Anteil auf 95,72 Prozent.

Intercell (plus 1,38 Prozent auf 12,14 Euro) setzten den jüngsten Erholungskurs gebremst fort. Zu dem Impfstoffhersteller wurden zwei neue Analystenmeinungen publik. Die Experten der Unicredit setzten ihr Anlagevotum von "buy" auf "hold" herab. Das Kursziel wurde von den Experten von 21,40 Euro auf 13,50 Euro nach unten revidiert. Die Deutsche Bank stufte hingegen die Intercell-Papiere von "sell" auf "hold" hoch. Das Kursziel wurde von 14,50 Euro auf 12,00 Euro geschmälert.

RHI gewannen 2,62 Prozent auf 28,84 Euro. Tiefer verabschiedeten sich hingegen andere Werte aus dem Baubereich aus dem Handelstag. Die Aktie des Ziegelherstellers Wienerberger gab um 1,05 Prozent auf 14,13 Euro nach. Strabag bauten ein kleines Minus von 0,21 Prozent auf 20,96 Euro. Ohne bekannte fundamentale Nachrichten sprangen Bene zweistellig um 10,55 Prozent auf 1,75 Euro hoch. BWT verbesserten sich um 2,64 Prozent auf 21,35 Euro. Der Wasseraufbereiter gab einen Ausblick auf das Geschäftsjahr 2011 und sieht den Nettogewinn von 23 auf 18 Mill. Euro sinken.

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