Aktien Wien
ATX schließt knapp behauptet

dpa-afx/apa WIEN. Die Wiener Börse hat die Sitzung am Montag bei schwachem Volumen mit knapp behaupteten Notierungen beendet. Der ATX fiel um einen Punkt oder 0,02 Prozent auf 4 925,07 Einheiten.

Im Mittelpunkt des Interesses stand weiter das Bemühen der OMV um die ungarische MOL. Das Management des ungarischen Ölkonzerns hat sich heute auch formell gegen eine Fusion mit der österreichischen OMV ausgesprochen. Die MOL habe einen Brief der OMV zurückgewiesen, in dem die MOL-Führung aufgefordert werde, ein öffentliches Übernahmeangebot für MOL-Aktien zu unterstützen. Von einem Angebot zur Übernahme der MOL könne keine Rede sein, sagte hingegen ein OMV-Sprecher. Der Kurs der OMV-Aktien sank um 0,70 Prozent auf 48,15 Euro (720 397 gehandelte Stück in Einfachzählung).

Bei den übrigen Schwergewichten gab es keine besonderen Unternehmensnachrichten. Voestalpine gaben deutlich um 1,20 Prozent auf 65,0 Euro nach. Erste Bank , der umsatzstärkste Wert am Berichtstag, verbesserte sich hingegen um 0,68 Prozent auf 57,50 Euro.

Einen neuen Passagierrekord stellten Austrian Airlines (AUA) zum Halbjahr ein - mehr als fünf Mill. Fluggäste beförderte das Unternehmen bis zur Jahresmitte. Die Aktien der Fluglinie fielen um 0,21 Prozent auf 9,50 Euro.

Eine Umschichtung in der Aktionärsstruktur gab es bei Christ Water Technology zu verzeichnen. Der Anteilseigner Ysro zieht sich von über 15 Prozent auf weniger als zehn Prozent zurück. Dafür stockt die WAB-Privatstifung von über 20 Prozent auf über 25 Prozent auf. Christ-Water-Papiere brachen um 4,13 Prozent auf 14,38 Euro ein (28 490 Stück).

Im Gegensatz dazu setzten Unternehmens Invest ihren Höhenflug fort und schlossen als Tagessieger im Prime Market um 7,61 Prozent fester bei 19,80 Euro.

Immoeast kauft in Rumänien weiter ein. In Bukarest wurde der S-Park für 101,5 Mill. Euro übernommen. Immoeast verbesserten sich um 0,59 Prozent auf 10,19 Euro (1,270 063 Stück).

Intercell startet die Phase-II-Studie für seinen Impfstoff gegen Japanische Enzephalitis in Indien. Die Produkteinführung ist für 2009 geplant. Aktien des Impfstoffherstellers bewegten sich um 1,07 Prozent auf 27,85 nach unten.

May-Melnhof schlossen um 1,77 Prozent fester bei 88,16 Euro. Der Papier- und Kartonhersteller splittete seine Aktien am Berichtstag im Verhältnis 1:2.

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