Aktien Wien
ATX schließt mit festeren Kursen

Die Wiener Börse hat die Sitzung am Mittwoch bei durchschnittlichem Volumen mit höheren Notierungen beendet. Der ATX stieg 32,96 Punkte oder 0,67 Prozent auf 4 956,25 Einheiten.

dpa-afx/apa WIEN. Damit lag die tatsächliche Entwicklung des Leitindex rund elf Punkte über der heutigen Händlerprognose im APA-Konsensus von 4 945 Punkten. Zum Vergleich die wichtigsten Börsenindizes um 17:30 Uhr Mesz: Dow Jones/New York +0,01 Prozent, Dax/Frankfurt +0,70 Prozent, Ftse/London -0,01 Prozent und CAC-40/Paris +0,35 Prozent.

Die Nachrichtenlage blieb sowohl auf Unternehmens- als auch auf Konjunkturseite dünn. Der ATX bewegte sich im Verlauf in einem freundlichen europäischen Umfeld. Gegen Handelsende konnte sich der Leitindex näher an die 5 000-Punkte-Marke heranarbeiten.

Unter den Bankenwerten zogen Raiffeisen International um 1,51 Prozent auf 122,01 Euro nach oben. Die Aktien der Erste Bank verbesserten sich um 0,25 Prozent auf 59,84 Euro . Händler führten die Anstiege auf Anschlusskäufe zurück. Vor allem Raiffeisen International hatte in den vergangenen Tagen stark zugelegt.

Nach einem etwas schwächeren Handelsstart konnten Voestalpine deutliche Gewinne von 2,66 Prozent auf 62,62 Euro verbuchen. Das voest-Papier war mit leichten Abschlägen in den Handel gestartet. Dagegen drifteten Papiere von bwin < bwin .EAV > 4,17 Prozent auf 24,36 Euro erneut ins negative Terrain ab.

Nachrichten gab es zur OMV . Die Analysten der RCB haben ihre Anlageempfehlung in einer Sektoranalyse von "Buy" auf "Hold" herabgestuft. Das Kursziel wurde dagegen von 48,00 auf 52,50 Euro nach oben gesetzt. Die USA warnen die österreichische Regierung und den heimischen Ölkonzern mit Nachdruck vor der Realisierung des Gasgeschäfts mit dem Iran, wurde zudem bekannt. Die OMV -Aktie gewann 0,44 Prozent auf 50,00 Euro.

Für Polytec ging es nach der zweitägigen Kurskorrektur wieder bergauf. Die Papiere kletterten um 5,57 Prozent auf 11,37 Euro empor. In der Vorwoche hatte die Polytec- Aktie stark zugelegt und litt zu Wochenbeginn unter Gewinnmitnahmen.

Neuigkeiten wurden zur Wiener Städtischen Versicherung bekannt: Der heimische Versicherer hat seine Prämieneinnahmen in Niederösterreich im Vergleich zum Vorjahr um 15 Prozent auf 371,28 Mill. Euro gesteigert. Wiener Städtische-Titel befestigten sich um 0,67 Prozent auf 54,16 Euro. Zudem will die Versicherung ihre Tochterunternehmen in Bulgarien zu einer Einheit zusammenschließen. Papiere des Mitbewerber Uniqa gaben indes um 0,60 Prozent auf 24,90 Euro nach.

Aktien der Immobilienbranche wurden durch Analystenkommentare bewegt. Immofinanz Immobilien Anl. verloren 1,53 Prozent auf 10,93 Euro. Die Analysten des niederländischen Investmenthauses Kempen & Co haben ihr Kursziel von 12,10 auf 11,30 Euro zurückgenommen. Immoeast gaben um 1,45 Prozent auf 10,20 Euro (3 411 442) nach. Kempen hat die Aktien von "Neutral" auf "Reduce" zurückgestuft. Credit Suisse hat ihr Anlagevotum dagegen von "Neutral" auf "Outperform" erhöht und das Kursziel von 12,10 auf 12,61 Euro erhöht.

Für die Wertpapiere des Flughafen Wien ging es nach einer Analysteneinstufung um 0,28 Prozent auf 72,30 Euro nach unten. Die Experten der Erste Bank hoben ihre Anlageempfehlung von "hold" auf "accumulate" und erhöhten ihr Kursziel von 80 auf 82 Euro.

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