Aktien Wien
ATX tiefrot

dpa-afx/apa WIEN. Die Wiener Börse hat die Sitzung am Montag bei hohem Volumen mit massiven Kursverlusten beendet. Der Austrian-Traded-Index (ATX) rutschte 185,67 Punkte oder 4,76 Prozent auf 3 712,61 Einheiten ab. An einem international tiefroten Tag kam auch der heimische Leitindex unter die Räder. Der ATX lag im Tagesverlauf zwischenzeitlich um mehr als sechs Prozent ins Minus und konnte erst am Nachmittag seine Abschläge wieder leicht eingrenzen. Die anhaltenden Sorgen über die weitere Entwicklung der US-Wirtschaft hatten bereits die asiatischen Märkte einheitlich abrutschen lassen. "Da kann man schon von einem kleinen Crash sprechen", sagte ein Marktteilnehmer.

Unternehmensmeldungen und Analystenkommentare fanden hingegen nahezu keine Beachtung. Zu den größten Verlierern zählten die Aktien von A -TEC Industries mit einem Kurseinbruch um 15,97 Prozent auf 50,00 Euro. Zyklische Werte litten teilweise besonders stark unter den Konjunkturängsten, hieß es von Analysten. Strabag fanden sich mit einem Abschlag von 11,60 Prozent auf 35,80 Euro ebenfalls am unteren Ende des Kurszettels.

Schoeller -Bleckmann rutschten 12,10 Prozent auf 42,00 Euro ab. Der Ölfeldausrüster hatte vor Sitzungsbeginn für 2007 noch ein kräftiges Gewinnwachstum vermeldet. Die Analysten der Berenberg Bank haben ihr Anlagevotum von "hold" auf "buy" erhöht. "Solche Meldungen gingen heute völlig unter", hieß es in einem Handelsraum.

Die heimischen Bankwerte konnten sich dem arg gebeutelten internationalen Sektor ebenfalls nicht entziehen. So büßten Raiffeisen 4,24 Prozent auf 79,00 Euro ein und Erste Bank gaben um 4,65 Prozent auf 38,35 Euro nach.

Unter den weiteren Indexschwergewichten fielen Voestalpine um 4,12 Prozent auf 39,55 Euro. Morgan Stanley hat das Kursziel um 3,4 Prozent auf 61 Euro nach oben gesetzt. Die Deutsche Bank hat ihr Anlagevotum für die Telekom Austria von "hold" auf "buy" und das Kursziel von 22 auf 23 Euro erhöht. Die Aktien gaben 3,76 Prozent auf 17,90 Euro nach.

Das Kursziel für den Flughafen Wien wurde von der Deutschen Bank von 71,50 auf 78,40 Euro angehoben. Die Aktien des Airports schlossen um 2,51 Prozent schwächer bei 72,95 Euro. Austrian Airlines Group (AUA) fielen nach Vorlage von Verkehrsergebnissen um 5,45 Prozent auf 5,20 Euro./

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