Aktien
Wien baut Verluste nach US-Daten aus

Die Wiener Börse hat die Sitzung am Donnerstag bei durchschnittlichem Volumen mit etwas tieferen Notierungen beendet. Der ATX fiel um 13,94 Punkte oder 0,68 Prozent auf 2028,58 Einheiten.

dpa-afx/apa WIEN. Die Wiener Börse hat die Sitzung am Donnerstag bei durchschnittlichem Volumen mit etwas tieferen Notierungen beendet. Der ATX fiel um 13,94 Punkte oder 0,68 Prozent auf 2028,58 Einheiten.

Im Späthandel wurden die Kursverluste in Wien wie an den europäischen Leitbörsen nach enttäuschenden US-Immobiliendaten vorübergehend ausgeweitet. Vor allem die deutlich gestiegenen Zahlungsverzüge bei der Begleichung von US-Hypothekenkrediten sorgten in den USA für Verunsicherung.

Die Meldungslage zum heimischen Markt wurde als recht dünn beschrieben. Die Kursbewegungen der einzelnen Werte bezeichnete ein Händler als "ordergetrieben" und meist ohne fundamentale Nachrichten. 6-Monats-Ergebnissen präsentierte hingegen die EVN. Die Zahlen des niederösterreichischen Energieversorgers fielen nach Einschätzung von Experten besser als erwartet aus, die EVN-Papiere verteuerten sich um 2,51 Prozent auf 12,68 Euro.

Deutlich unter Verkaufsdruck standen Andritz mit einem Minus von 5,41 Prozent auf 27,95 Euro und rutschten damit ans Ende des Kurszettels. Hier verwiesen Marktteilnehmer auf einen schwachen europäischen Bausektor und einen massiven Auftragsrückgang im deutschen Maschinenbau.

Die Aktien des EVN-Branchenkollegen Verbund sanken deutlich um 4,57 Prozent auf 35,50 Euro. Ebenfalls aus dem Energiebereich verteuerten sich hingegen die OMV-Titel um 3,90 Prozent auf 26,92 Euro. Dass die Titel aus einer Branche teilweise in verschiedene Richtungen gingen, bezeichnete ein Marktteilnehmer als ungewöhnlich.

voestalpine sanken nach einer Abstufung um 1,46 Prozent auf 19,61 Euro. Die Cheuvreux-Analysten nahmen ihre Empfehlung für die Aktie des Stahlunternehmens von "Outperform" auf "Underperform" zurück und senkten ihr Kursziel auf 15,50 Euro.

Uneinheitlich gingen die Bankenwerte aus der Sitzung. Während Erste Group um 2,49 Prozent auf 17,25 Euro an Wert verloren, konnten sich Raiffeisen International um 1,23 Prozent auf 27,10 Euro steigern.

Telekom Austria verbesserten sich ungeachtet einer negativen Analysteneinschätzung um 0,48 Prozent auf 10,40 Euro. Die UBS-Experten nahmen ihr Anlagevotum für das Telekomunternehmen von "Buy" auf "Neutral" zurück und revidierten das Kursziel von 14,00 auf 10,70 Euro nach unten.

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