Aktien
Wien schließt mit Gewinnen

Die Wiener Börse hat die Sitzung am Mittwoch bei durchschnittlichem Volumen mit höheren Notierungen beendet. Der ATX stieg 12,68 Punkte oder 0,82 Prozent auf 1 557,60 Einheiten.

dpa-afx/apa WIEN. Die Wiener Börse hat die Sitzung am Mittwoch bei durchschnittlichem Volumen mit höheren Notierungen beendet. Der ATX stieg 12,68 Punkte oder 0,82 Prozent auf 1 557,60 Einheiten. Damit lag die tatsächliche Entwicklung des Leitindex rund zehn Punkte unter der heutigen Händlerprognose im APA-Konsens von 1 568 Punkten.

Nach einem unentschlossenen Handelsverlauf sowohl mit Gewinnen als auch mit Verlusten beim ATX verabschiedete sich der heimische Leitindex höher aus dem Handel. Das europäische Börsenumfeld präsentierte sich uneinheitlich. Der Börsenhandel war laut Händlern von Zurückhaltung geprägt. Es gebe die Hoffnung auf eine Bodenbildung an den Aktienbörsen, doch eine Aufwärtsentwicklung sei angesichts der wirtschaftlichen Rahmendaten noch nicht zu erwarten, hieß es von Analystenseite.

Mit positiven Vorzeichen präsentierten sich die Banken, nachdem die Unicredit mit ihrem Zahlenwerk für eine europaweit freundliche Branchenstimmung gesorgt hatte. Erste Group schossen mit plus 8,38 Prozent auf 11,12 Euro an die Spitze des Kurszettels. Raiffeisen International steigerte sich um moderate 0,92 Prozent auf 19,68 Euro.

OMV gaben hingegen um 2,31 Prozent auf 21,57 Euro ab, nachdem die Titel am Dienstag um vier Prozent angezogen waren. Am Berichtstag standen die Ölwerte europaweit nach gesunkenen Rohölpreisen unter Druck.

Verkaufsdruck gab es nach negativen Analysteneinschätzungen bei der Post mit minus 3,87 Prozent auf 22,10 Euro zu beobachten. Die Experten der UBS haben die Aktie des heimischen Unternehmens in einer Ersteinschätzung zum Verkauf empfohlen. Die RCB und die Erste Group revidierten jeweils ihre Kursziele nach unten.

Wienerberger rasselten gar um 7,25 Prozent auf 4,86 Euro nach unten. Goldman Sachs kappte das Kursziel für die Titel des Ziegelherstellers um 68 Prozent auf 5,10 Euro.

Mayr-Melnhof ermäßigten sich um 3,24 Prozent auf 49,00 Euro. Der Karton- und Verpackungskonzern musste im abgelaufenen Geschäftsjahr einen deutlichen Gewinneinbruch hinnehmen und lieferte keinen Ausblick auf das Jahr 2009.

Voestalpine verloren um 3,86 Prozent auf 9,95 Euro an Kurswert. Die Stahlaktie ging damit erstmals seit dem Jahr 2004 einstellig aus dem Handel. Gesucht präsentierten sich auch Strabag und Verbund mit Aufschlägen von jeweils mehr als vier Prozent.

Flughafen Wien sanken um 0,72 Prozent auf 23,43 Euro. Die Experten der Deutschen Bank haben ihr Kursziel für die Aktien des heimischen Airports von 44,20 auf 28,40 Euro massiv nach unten revidiert. Das Anlagevotum "hold" wurde hingegen bestätigt.

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