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Wiener Börse erholt sich nach guten US-Daten

Die Wiener Börse hat die Sitzung am Dienstag unverändert beendet. Der ATX schloss bei 2 554,76 Einheiten und damit nur um hauchdünne 0,01 Punkte unter dem Montags-Stand.

dpa-afx/apa WIEN. Die Wiener Börse hat die Sitzung am Dienstag unverändert beendet. Der ATX schloss bei 2 554,76 Einheiten und damit nur um hauchdünne 0,01 Punkte unter dem Montags-Stand. Nach einem schwachen Start und Gewinnmitnahmen am Vormittag konnte sich der Markt im Nachmittagsverlauf knapp ins Plus vorarbeiten. Auch andere Börsen in Europa konnten ihre Anfangsverluste wett machen. Angetrieben wurden die Märkte von überraschend gut ausgefallenen Daten zum US-Verbrauchervertrauen. Der Index für das Verbrauchervertrauen in den USA stieg um 6,7 auf 54,1 Punkte, wie das Forschungsinstitut Conference Board mitteilte.

Gut gesucht waren in Wien nach einer Analystenempfehlung Wienerberger und stiegen um 7,33 Prozent auf 16,10 Euro. Die Analysten der Erste Group haben ihre Empfehlung für die Aktie von "hold" auf "accumulate" angehoben und ihr Kursziel von elf auf 17,40 Euro erhöht.

Fest zeigten sich unter den Schwergewichten auch Telekom Austria und stiegen um 1,64 Prozent auf 12,40 Euro. Schwach waren hingegen OMV und fielen angesichts zurück gekommener Ölpreise um 1,71 Prozent auf 28,75 Euro. Erste Group ermäßigten sich nach den deutlichen Anstiegen vom Vortag um 1,05 Prozent auf 30,19 Euro.

Unter den Tagesgewinnern fanden sich auch einige Immobilienwerte. So gewannen Warimpex bei allerdings moderaten Umsätzen 9,66 Prozent auf 3,18 Euro. ECO Business stiegen nach der Vorlage von Zahlen zum ersten Halbjahr um 4,16 Prozent auf 4,01 Euro.

Durch Abwertungen des Immobilienportfolios fiel das Konzernergebnis mit minus 14,6 Mill. Euro negativ aus, teilte das Unternehmen mit. Laut den Analysten von Sal. Oppenheim sind die gemeldeten Zahlen im Rahmen der Erwartungen ausgefallen und brachten keine Überraschungen.

Größere Gewinne abseits der Marktschwergewichte gab es auch für Wolford (plus 7,12 Prozent auf 10,38 Euro). Sehr schwach zeigten sich hingegen Immoeast und fielen um 5,13 Prozent auf 3,70 Euro.

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