Aktien
Wiener Börse erholt sich von Vortagsverlusten

dpa-afx/apa WIEN. Die Wiener Börse hat am Montag gut behauptet geschlossen. Der Austrian-Traded-Index (ATX) stieg um 0,29 Prozent auf 4 595,59 Punkte. Das Geschäft verlief angesichts der dünnen Meldungslage überwiegend ruhig. Ein Händler bezeichnete das Börsengeschehen als "unspektakulär". Neuerungen gab es bei der Zusammensetzung des ATX: Schoeller-Bleckmann und die AUA ersetzen Uniqa und die EVN ab Montag im heimischen Leitindex.

Während sich die internationalen Banken auf Abwärtskurs befanden, lagen die Aktien der heimischen Institute im Plus. Erste Bank stiegen um 0,77 Prozent auf 53,91 Euro. Händler führten den Anstieg vorwiegend auf die herben Verluste vom Vortag zurück. Raiffeisen International gaben einen Großteil ihrer Tagesgewinne wieder ab und gewannen sich um 0,19 Prozent auf 103,20 Euro.

Andritz kletterten mit plus 2,80 Prozent auf 47,28 Euro auffallend stark. Auch hier vermuteten Experten eine Reaktion auf den Vortagesverlust. Zudem sei die Aktie des Anlagenbauers in den Stoxx-600-Index aufgenommen worden, hieß es.

Unter den Versicherern war die Stimmung gedämpft. Uniqa Versicherungen büßten 1,74 Prozent auf 23,09 Euro ein. Im Rahmen einer Indexumstellung wurden die Aktien gemeinsam mit der EVN aus dem ATX genommen. Wiener Städtische Allg Vers. gaben 0,59 Prozent auf 49,01 Euro nach.

Schoeller-Bleckmann notierten nach ihrer Wiederaufnahme in den ATX um 1,18 Prozent fester bei 64,41 Euro (47 099 Stück). Die Aktien des heimischen Ölkonzerns OMV befanden sich mit plus 1,58 Prozent auf 51,57 Euro weiter im Aufwind.

Die Aktien des weiteren ATX-Neulings Austrian Airlines Group (AUA) bewegten sich um 0,84 Prozent auf 7,17 Euro nach oben. Aktien des Mitbewerbers Skyeurope befanden sich mit einem Kursplus von 1,63 Prozent auf 2,49 Euro klar im Aufwind.

Wienerberger gaben um 4,09 Prozent auf 44,54 Euro nach. Der Ziegelhersteller hat heute seine Kapitalerhöhung mit einem geplanten Emissionsvolumen von etwa 450 Mill. Euro gestartet. Mit dem Erlös soll vor allem in "strategische" Unternehmenskäufe investiert werden.

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