Aktien
Wiener Börse schließt tiefer

Die Wiener Börse hat die Sitzung am Dienstag bei moderatem Volumen mit tieferen Notierungen beendet. Der Austrian-Traded-Index (ATX) fiel 34,6 Punkte oder 0,73 Prozent auf 4 707,44 Einheiten.

HB WIEN. Nachdem der Index am Montag noch ein neues Rekordhoch markiert hatte, fiel er am Dienstag wieder etwas zurück. "Die Umsätze sind in letzter Zeit nicht besonders - unter anderem ein Zeichen dafür, dass die Luft in den hohen Regionen schon recht dünn wird", kommentierte ein Händler.

"Auch die europäischen Leitbörsen zeigten sich anfangs schwach, konnten dann allerdings etwas von den US-Daten profitieren", berichtete ein Marktteilnehmer. In Wien belasteten die Abschläge bei einigen Indexschwergewichten wie Raiffeisen und voestalpine.

Raiffeisen International mussten ein Minus von 3,23 Prozent auf 104,71 Euro verbuchen. Die Abschläge bei den Aktien der Erste Bank fielen mit 0,43 Prozent auf 60,08 Euro vergleichsweise gering aus.

Auch die Stahlwerte tendierten schwächer. So rutschten Voestalpine trotz einer positiven Analystenstimme um 2,16 Prozent auf 51,70 Euro ab. Die Nordlb hat ihr Kursziel für die Aktien von 51 auf 57 Euro erhöht. Böhler-Uddeholm gaben um 0,73 Prozent auf 72,17 Euro nach.

Telekom Austria konnten sich mit plus 1,93 Prozent auf 19,55 Euro gegen den Trend stemmen. Mayr-Melnhof Karton schlossen nach schwächerem Verlauf noch um 0,30 Prozent höher bei 172,51 Euro. UBS hat die Einstufung von "buy" auf "neutral" gesenkt, das Kursziel jedoch von 175 auf 190 Euro erhöht.

Unter den Fluglinien-Aktien schwächten sich Skyeurope Holding um 1,35 Prozent auf 4,39 Euro ab. Austrian Airlines Group (AUA) konnten sich hingegen nach der Vorlage von Verkehrszahlen um 1,43 Prozent auf 11,38 Euro verbessern. Die Austrian Airlines-Gruppe vermeldete für März ein Passagierplus von 8,3 Prozent.

OMV gaben um 1,04 Prozent auf 47,40 Euro nach. Hingegen konnten Schoeller-Bleckmann um 3,11 Prozent auf 46,80 Euro zulegen. "Die Titel laufen derzeit wirklich gut. Neuigkeiten gibt es allerdings keine", hieß es dazu im Handel.

Wienerberger gewannen 0,62 Prozent auf 49,00 Euro. Der Baustoffkonzern ändert seine Strategie bei den Plänen zur Übernahme der britischen Baggeridge Brick. Bedingung sei jetzt, dass Wienerberger "mehr als 50 Prozent" der Anteile aufkaufen kann, hieß es.

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