Aktien
Wiener Börse startet schwach in die neue Woche

dpa-afx/apa WIEN. Die Wiener Börse hat die Sitzung am Montag bei moderatem Volumen mit tieferen Notierungen beendet. Der ATX startete wie das europäische Umfeld nach den negativen Übersee-Vorgaben recht schwach in die neue Handelswoche, konnte seine Abschläge im weiteren Verlauf aber großteils wettmachen. Im Späthandel rutschte der Leitindex jedoch wieder deutlicher ins Minus. Bis Handelsschluss fiel er um 1,43 Prozent auf 4 552,34 Punkte. Das Geschäft wurde dennoch als recht ruhig bezeichnet. Die Meldungslage war von Analystenkommentaren dominiert.

Unter den größeren Verlierern fanden sich die Aktien der Fluggesellschaften. So büßten Austrian Airlines Group (AUA) 4,77 Prozent auf 8,59 Euro ein. Ein Händler verwies zur Begründung auch auf die anhaltende Unklarheit über die weitere Zusammensetzung des Vorstands. Die Analysten der Unicredit haben ihre Kaufempfehlung für die Titel bestätigt, das Kursziel jedoch von 12,10 auf 10,60 Euro gesenkt.

Skyeurope rutschten um 3,52 Prozent auf 3,29 Euro. Die slowakische Billigairline hat für Juli ein Passagierplus von 11,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum vermeldet. Hingegen zogen Christ Water mit plus 3,10 Prozent auf 14,28 Euro an die Spitze des Kurszettels. Eine Konzerntochter hatte in den Vereinigten Arabischen Emiraten einen 84 Mill. Dollar-Auftrag an Land ziehen können.

Unter den Indexschwergewichten verloren OMV 3,33 Prozent auf 43,27 Euro . Die Unicredit hat ihre Gewinnprognosen für den Energiekonzern angehoben. Das Kursziel von 50 Euro sowie die Einschätzung "hold" wurden unverändert belassen. Ein Marktteilnehmer verwies hier auch auf den gesunkenen Rohölpreis. Schoeller-Bleckmann gaben deutlich um 4,41 Prozent auf 56,74 Euro nach.

KBC hat das Anlagevotum für die Erste Bank von "sell" auf "hold" nach oben revidiert und das Kursziel um zehn Prozent auf 58,93 Euro erhöht. Die Aktien der Bank schlossen um 2,52 Prozent schwächer bei 53,03 Euro . Raiffeisen beendeten den Handel nach volatilem Verlauf um 1,07 Prozent schwächer bei 107,49 Euro.

JP Morgan hat das Kursziel für Andritz von 48,5 auf 52,0 Euro nach oben geschraubt - die Anlageempfehlung "neutral" aber beibehalten. Die Aktien des Maschinenbauers gaben um 2,07 Prozent auf 50,21 Euro nach. Für S & T nahmen die Analysten der Ersten Bank ihre Einstufung von "accumulate" auf "hold" zurück und das Kursziel von 66 auf 60 Euro. S & T-Aktien gingen um 1,25 Prozent schwächer bei 56,78 Euro aus dem Handel.

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