Aktien
Zürich schleißt fest

Der Schweizer Aktienmarkt hat am Mittwoch seine Vortagsgewinne weiter ausgebaut. Erneut entwickelten sich dabei die Finanzwerte besonders stark. Insbesondere die Entspannung an den Kreditmärkten habe für Unterstützung gesorgt, hieß es am Markt.

dpa-afx ZÜRICH. Der Schweizer Aktienmarkt hat am Mittwoch seine Vortagsgewinne weiter ausgebaut. Erneut entwickelten sich dabei die Finanzwerte besonders stark. Insbesondere die Entspannung an den Kreditmärkten habe für Unterstützung gesorgt, hieß es am Markt. Die Spreads seien nach den Rekordwerten in den vergangenen Tagen deutlich zurückgekommen. Zudem verwiesen Händler auf eine technische Gegenreaktion nach den Markteinbrüchen der letzten Zeit und schließen daher Gewinnmitnahmen vor dem Wochenende nicht aus. Der Swiss-Market-Index (SMI) um 1,43 Prozent höher auf 4 576,97 Zähler. Der Tageshöchststand lag bei 4 626,61 Punkten.

Den prozentual kräftigsten Anstieg verbuchten die Titel der Credit Suisse , die um 9,1 Prozent auf 27,94 Franken zulegten. UBS stiegen nach Vorlage ihres revidierten Jahresergebnisses um 2,5 Prozent auf 10,03 Franken, nachdem sie tags zuvor um 14,2 Prozent zugelegt hatten. Händler zeigten sich wenig überrascht, da insbesondere die Kosten aus der Einigung im US-Steuerstreit bereits bekannt gewesen seien. Julius Bär legten um 2,8 Prozent auf 23,92 Franken zu. Die Aktien des Versicherers Swiss Life rückten um 4,8 Prozent auf 52,50 Franken vor und Swiss Re gewannen 3,1 Prozent auf 14,19 Franken.

Deutliche Aufschläge verzeichneten auch einige konjunktursensitive Papiere. So legten beispielsweise die beiden Luxusgüteraktien Swatch Group um 4,6 Prozent auf 136 Franken zu und Richemont gewannen 5,3 Prozent auf 16,54 Franken. Die Industrietitel würden von der allgemeinen Erholung an den Börsen profitieren, meinte ein Marktbeobachter. Zudem komme dem Sektor auch die Entspannung an den Kreditmärkten zu Gute, da dadurch die Mittelbeschaffung eher wieder etwas leichter werden dürfte.

Roche Holding rückten um 2,3 Prozent auf 145,50 Franken vor und legten damit überdurchschnittlich zu. Das Pharmaunternehmen legte positive Studienergebnisse zu dem Brustkrebs-Medikament Herceptin vor. Givaudan büßten dagegen 4,9 Prozent auf 655 Franken ein, nachdem Morgan Stanley die Aktie des Aromenherstellers von "Overweight" auf "Equal-weight" gesenkt hat. Givaudan sei im Abschwung weniger resistent als erwartet, so die Analysten. In den kommenden Quartalen sei keine Erholung im Aromen- und Riechstoffmarkt zu erwarten.

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