Aktien
Zürich schließt etwas fester

Der Schweizer Aktienmarkt hat am Mittwoch etwas fester geschlossen . Dabei konnte der SMI allerdings erst im Verlauf der zweiten Handelsphase zulegen und auch das nicht ohne zwischenzeitliche Korrektur. Unterstützung erhielt die hiesige Börse durch eine freundliche Eröffnung der US-Märkte.

dpa-afx ZÜRICH. Der Schweizer Aktienmarkt hat am Mittwoch etwas fester geschlossen . Dabei konnte der SMI allerdings erst im Verlauf der zweiten Handelsphase zulegen und auch das nicht ohne zwischenzeitliche Korrektur. Unterstützung erhielt die hiesige Börse durch eine freundliche Eröffnung der US-Märkte. Stark schlossen einige Banken sowie die Luxusgüteraktien.

Die Investoren seien insgesamt aber unentschlossen gewesen, sagte ein Händler. Mit Blick auf den Handelsverlauf wertet er die technische Widerstandskraft des Marktes jedoch als positives Zeichen, zumal bei dünnen Volumen die Kursausschläge auch etwas zufällig seien. Die weitere Richtung der Börse in naher Zukunft dürfte im Wesentlichen von der Berichtssaison zum ersten Quartal und von weiteren Hinweisen zur konjunkturellen Entwicklung abhängen.

Der SMI schloss um 0,51 Prozent höher bei 4 999,80 Punkten und damit fast auf Tageshoch. Die Handelsbandbreite betrug rund 115 Punkte. Der 30 Titel umfassende Swiss Leader Index SLI stieg um 0,62 Prozent auf 713,45 Zähler, der breite SPI um 0,40 Prozent auf 4"220,86 Stellen.

Unter den SMI -/SLI-Werten fielen Syngenta (+5,6 Prozent auf 222,90 Franken) durch überdurchschnittliche Zuwächse auf. Marktbeobachter führen die höheren Notierungen auf teilweise aggressive Käufe ausländischer Anleger zurück. Auch sollen wieder freundlichere Aussichten im US-Agrarsektor belebt haben.

Unter den Finanzaktien stiegen Julius Bär (+4,4 Prozent auf 32,16 Franken), Credit Suisse (+3,3 Prozent auf 35,82 Franken) deutlich, während UBS (+0,9 Prozent auf 11,00 Franken) nur moderat zulegten.

Auch Luxusgüterhersteller waren trotz anhaltender Konjunkturbefürchtungen gesucht. Swatch (+1,6 Prozent auf 149,90 Franken), Richemont (+2,6 Prozent auf 19,54 Franken) und Holcim (+2,0 Prozent auf 46,42 Franken) zogen deutlich an.

Swiss Re (+1,1 Prozent auf 23,20 Franken) drehten schließlich wieder ins Plus, nachdem zuvor Gewinne ins Trockene gebracht wurden. Auch Baloise (+1,2 Prozent auf 78,35 Franken) waren gesucht, während ZFS (-0,5 Prozent auf 181,00 Franken) verloren.

Die prozentual größten Einbussen erlitten Nobel Biocare (-5,6 auf 18,61 Franken). Die Titel hätten nach schlechten Quartalsumsätzen des Mitbewerbers Biomet im Angebot gelegen, hieß es im Handel.

Angesichts anhaltender Konkunkturängste gaben Clariant (-3,8 Prozent auf 4,83 Franken), OC Oerlikon (-2,6 Prozent auf 52,65 Franken), Geberit (-2,2 Prozent auf 109,50 Franken) oder Logitech (-2,2 Prozent auf 12,69 Franken) deutlicher nach. Geberit seien zusätzlich durch eine Kurszielrückstufung durch Merrill Lynch belastet gewesen, hieß es im Handel.

Auf die Stimmung drückten auch die Abgaben der Schwergewichte Roche (-0,5 Prozent auf 151,20 Franken) und Novartis (-0,3 Prozent auf 42,80 Franken). Hingegen notierten die ebenfalls defensiven Nestle (+0,3 Prozent auf 39,82 Franken) stabil.

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