Aktien
Zürich schließt nach volatilem Handel etwas fester

Die Schweizer Aktien sind am Donnerstag etwas fester aus dem Handel gegangen. Die Aktien hatten beinahe während der ganzen Sitzung von der stark gelockerten Geldpolitik der US-Notenbank profitiert und zwischenzeitlich stark zugelegt.

dpa-afx ZURICH. Die Schweizer Aktien sind am Donnerstag etwas fester aus dem Handel gegangen. Die Aktien hatten beinahe während der ganzen Sitzung von der stark gelockerten Geldpolitik der US-Notenbank profitiert und zwischenzeitlich stark zugelegt. Die Fed hatte angekündigt, im grossen Umfang mit dem direkten Kauf von Staatsanleihen zu beginnen. außerdem habe die Notenbank mit der Ankündigung, die Rückkäufe von hypothekenbesicherten Wertpapieren stark auszuweiten, faktisch den Status einer "Bad Bank" erworben, hieß es. Dies liess vor allem Finanzwerte kräftig ansteigen.

Wie fragil derzeit die Stimmung an der Börse ist, haben dann aber die Bewegungen am Nachmittag gezeigt. Bis kurz vor US-Börseneröffnung ist der Leitindex SMI auf das Tageshoch von 4 902 Punkten geklettert, was einem Plus von beinahe 2,5% entsprach. In der Folge rutschte der Index im Sog der sinkenden US-Börse innert Kürze ins Minus und erreichten erst kurz vor Handelsende wieder die Gewinnzone. Händler sprachen am Tag vor dem grossen Verfall von Gewinnmitnahmen, welche einen weiteren deutlichen Anstieg verhinderten.

Der SMI schloss um 11,31 Einheiten oder 0,24% höher auf 4 794,63 Punkten. Der 30 Titel umfassende, gekappte SLI stieg um 1,22% auf 685,98 Zähler und der breite Gesamtmarkt gewann gemessen am SPI 0,34% auf 4 032,27 Punkte.

Als Tagessieger schlossen erneut Finanztitel und die Versicherer im Speziellen den Tag ab. So erholten sich ZFS (+11,6% auf 173,00 Franken), Swiss Re (+9,9% auf 17,26 Franken), Baloise (+7,4% auf 70,75 Franken) und Swiss Life (+5,3% auf 68,50 Franken) weiter von den sehr tiefen Bewertungen. Gestern hatte die Baloise ein den erschwerten Marktbedingungen entsprechend gutes Resultat ausgewiesen. Insbesondere die Entwicklung des operativen Geschäfts wurde als sehr "solide und robust" hervorgehoben. Am (heutigen) Donnerstag hat zudem die Schweizer Tochter des deutschen Allianz-Konzerns einen zufriedenstellenden Abschluss präsentiert.

UBS gingen mit einem Plus von 4,6% au 12,35 Franken, nachdem die Titel zeitweise zweistellig zugelegt hatten. Julius Bär gewannen "nur" noch 1,5% auf 30,00 Franken und CS rutschten gar mit 2,4% auf 33,16 Franken ins Minus ab.

Auf den Index drückten die defensiven Schwergewichte Nestle (-1,2% auf 36,22 Franken), Novartis (-1,8% auf 42,80 Franken) und Roche (-0,1% auf 144,60 Franken). Die Pharmatitel dürften unter der Ankündigung von Branchenprimus Pfizer, das eigene Pharma-Geschäft auszubauen, gelitten haben.

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