Aktienhandel Asien
Asiatische Börsen schließen im Minus

Trotz positiver Vorgaben aus den USA haben die wichtigsten asiatischen Aktienmärkte am Dienstag Verluste verzeichnet. Der Händler verwiesen auf das bevorstehende Ende der ersten Hälfte des japanischen Fiskaljahres. Viele Anleger hätten sich deshalb nicht engagieren wollen.

HB TOKIO. Analysten führten die Kursabschläge auch auf einen erneut angestiegenen Ölpreis und Sorgen über die Entwicklung der US-Wirtschaft zurück. Zudem wollten viele japanische Händler die erste Rede des neuen japanischen Ministerpräsidenten Shinzo Abe abwarten, die für Freitag angekündigt ist.

Entgegen dem Trend zulegen konnten Anteilsscheine des Internetkonzerns Softbank. Aus Kreisen war verlautet, das Unternehmen wolle Cash-flow aus dem gekauften Vodafone-Japan-Geschäft verbriefen und auf diese Weise umgerechnet rund 9,4 Mrd. Euro einnehmen.

Am Tokioter Aktienmarkt gab der 225 Werte umfassende Nikkei-Index in Tokio 0,49 Prozent auf 15 557 Zähler nach. Der breiter gefasste Topix-Index sackte 0,66 Prozent auf 1549 Punkte ab. Auch die Börsen in Hongkong, Südkorea und Taiwan tendierten im Minus, Singapur hingegen verzeichnete hingegen leichte Gewinne.

Unter anderem Zahlen zum US-Immobilienmarkt hatten in den USA am Vorabend für Erleichterung gesorgt. Die Daten ließen auf eine geringer als erwartet ausgefallene Abkühlung schließen. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,59 Prozent höher bei 11 576 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500-Index gewann 0,88 Prozent auf 1327 Punkte, nachdem er zwischenzeitlich mehr als ein Prozent gestiegen war. Der Nasdaq legte 1,36 Prozent auf 2249 Punkte zu.

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