Aktienhandel Frankfurt
Dax bleibt auf Talfahrt

Die deutschen Aktien sind am Montag mit deutlichen Verlusten aus dem Handel gegangen. Der Markt sei weiter sehr nervös und damit schwer zu prognostizieren, sagten Händler. Der Dax teste im Handelsverlauf die psychologisch wichtige Marke von 7 500 Punkten. Einmal mehr drückten Subprime-Sorgen auf die Stimmung.

HB FRANKFURT. Der Dax schloss mit minus 1,32 Prozent auf 7 511,97 Zähler. Der MDax rutschte um 4,08 Prozent auf 9 276,82 Punkte ab. Der TecDax büßte ebenfalls 4,08 Prozent auf 901,66 Zähler ein. Der Dax steht kurz vor der psychologisch wichtigen Marke bei 7 500 Zählern. "Sollte der Leitindex darunter rutschen, könnte es nochmals eng werden“, sagte Postbank - Händler Stefan Söllner. Zudem belastete eine Milliardenabschreibung der Swiss Re die Stimmung und auch die schwache Entwicklung an den US-Börsen seien keine Hilfe, hieß es am Markt.

So verloren die Versicherer deutlich – Allianz -Aktien verloren 2,80 Prozent auf 137,80 Euro, Papiere der Münchener Rück gaben um 1,51 Prozent auf 119,17 Euro nach und die der Hannover Rück rutschten mit 3,73 Prozent auf 30,75 Euro ins Minus. Auch die Bankenwerte standen unter Druck. Hier schürte Händlern zufolge eine Studie von Goldman Sachs zu möglicherweise 15 Milliarden Dollar schweren Abschreibungen bei der Citigroup neue Sorgen um die Kreditkrise. Aktien von Hypo Real Estate verloren 2,77 Prozent auf 35,51 Euro, Papiere der Commerzbank gaben 2,60 Prozent auf 25,06 Euro ab und für die der Deutschen Bank ging es um 1,56 Prozent auf 82,75 Euro nach unten.

Einzig die Postbank konnte sich der negativen Stimmung entziehen und legte als Spitzenreiter um 3,42 Prozent auf 54,49 Euro zu. Post- Chef Klaus Zumwinkel zufolge gibt es reges Interesse an der Postbank. TUI -Aktien rutschten um 5,55 Prozent auf 18,90 Euro ab. Der russische Investor Alexej Mordaschow hat seinen Anteil an dem Reise- und Schifffahrtskonzern auf über drei Prozent erhöht. "Allerdings zählt Mordaschow zu den Aktionären, die die Position von Konzernchef Michael Frenzel stärken – und das wird am Markt eher negativ gesehen“, sagte ein Händler.

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