Aktienhandel Frankfurt
Dax: Gewinnmitnahmen bei BASF und Linde

Starke Geschäftszahlen von BASF und Linde haben die Anleger am Aktienmarkt am Dienstag zu Gewinnmitnahmen veranlasst. Der Dax verlor in Frankfurt bis zum Abend 0,4 Prozent. Händlern zufolge scheuten viele Anleger jedoch vor der Zinsentscheidung der US-Notenbank am Mittwochabend größere Investitionen in Aktien.

HB FRANKFURT. Nach dem Sprung über die 8 000-Punkte-Marke zu Wochenbeginn hat der Deutsche Aktienindex (DAX) am Dienstag wieder nachgegeben. Das wichtigste deutsche Börsenbarometer büßte 0,4 Prozent auf 7 977,84 Zähler ein. Der MDax verlor mit minus 1,25 Prozent auf 10 478,10 Punkte am stärksten. Dagegen konnte sich der TecDax mit plus 0,03 Prozent auf 1 004,33 Punkte praktisch auf dem Vortagesniveau halten.

Unter den 30 Dax-Werten waren die Aktien von BASF, Linde und Fresenius Medical Care mit einem Rückgang von jeweils mehr als 2 Prozent am deutlichsten im Minus. Dagegen konnte die Deutsche Postbank mit einem Plus von 2,69 Prozent den Tagessieg einfahren.

Enttäuschende Zwischenbilanzen von Procter & Gamble und Qwest Communications International Inc. belasteten den Markt in den USA. Zudem warf der umstrittene Chef der US-Investmentbank Merrill Lynch, Stan O'Neal, das Handtuch. Der Abgang des 56 Jahre alten Vorstandschefs kam nicht unerwartet. Merrill Lynch, das zu den größten Finanzdienstleistern der Welt gehört, hatte im Zusammenhang mit der US-Immobilienkrise im dritten Quartal über acht Milliarden Dollar (5,6 Milliarden Euro) abschreiben müssen.

Nach der Auswertung des Dax-Sentiments, ein neue Anleger-Umfrage auf Handelsblatt.com, ist der Optimismus am Aktienmarkt dennoch gestiegen. In der zweiten Wochenhälfte ist aber die Wahrscheinlichkeit groß, dass Anleger Gewinne mitnehmen.

Hier geht es zu den » Umfrageergebnissen und der Auswertung.

Jeder kann bei dieser Umfrage von Donnerstag 16 Uhr bis Sonntag 18 Uhr mitmachen. » Per Mail können sie sich an den Start der Umfrage erinneren lassen. Zudem erhalten Sie eine weitere Mail, wenn die Auswertung des Sentiment-Experten Thomas Theuerzeit vorliegt.

Die Europäische Zentralbank legte den Referenzkurs für den Euro am Dienstagnachmittag bei 1,4407 Dollar nach 1,4391 Dollar am Vortag fest. Der Ölpreis gab derweil nach: Nach den Rekordständen zu Wochenbeginn fiel der Preis im Computerhandel an der New Yorker Rohstoffbörse der Preis um 1,11 Dollar auf 92,42 Dollar pro Barrel (159 Liter). Am Montag war der Preis vorübergehend auf 93,80 Dollar geklettert.

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