Aktienhandel Frankfurt
Dax schließt im roten Bereich

Der starke Euro hat am Freitag für Kursverluste der deutschen Börsenindizes geführt. Der Dax konnte seine Verluste im Verlauf des Nachmittags zwar eindämmen, ging aber noch mit minus 0,98 Prozent auf 6 411,96 Zähler aus dem Handel.

HB FRANKFURT. Der starke Euro hat am Freitag für Kursverluste der deutschen Börsenindizes geführt. Der Dax konnte seine Verluste im Verlauf des Nachmittags zwar eindämmen, ging aber noch mit minus 0,98 Prozent auf 6 411,96 Zähler aus dem Handel. Der MDax verlor 0,71 Prozent auf 8 891,26 Punkte, der TecDax gab um 0,77 Prozent auf 702,66 Zähler nach.

Ein Händler verwies darauf, dass der Euro erstmals seit Mai 2005 über 1,30 Dollar gestiegen sei. Zudem habe der schwache US-Markt keine positiven Impulse geben können. Nach dem Feiertag "Thanksgiving" gibt es nur eine verkürzte Sitzung in New York und entsprechend dünn bleibe das impulslose Geschäft. Bei 6 380 Punkten sei der Dax indes gut unterstützt. Angesichts kaum vorhandener fundamentaler Nachrichten sei das Geschäft eher lustlos gewesen.

Autowerte gehörten - insbesondere wegen des starken Euros und des stabilisierten Ölpreisniveaus - zu den schwächsten Werten. BMW gaben um 2,68 Prozent auf 42,81 Euro nach. Daimler-Chrysler verloren 1,83 Prozent auf 45,54 Euro. Für Volkswagen (VW)-Titel ging es um 1,98 Prozent auf 81,32 Euro nach unten. Porsche verloren 3,10 Prozent auf 870,00 Euro.

MAN-Papiere gingen mit minus 2,18 Prozent auf 69,94 Euro aus dem Handel. Der schwedische LKW-Hersteller Scania hat den Aktionären erneut empfohlen, das Übernahmeangebot des Konkurrenten abzulehnen.

Dagegen legte die Lufthansa-Aktie um 0,63 Prozent auf 19,22 Euro zu und gehörte damit zu den stärksten Werten im Dax. Auf Nachrichten zum Anstieg der Beteiligung ausländischer Aktionäre auf über 45 Prozent hatte sie zwischenzeitlich allerdings stark geschwankt und war kurzfristig bis auf 18,68 Euro gefallen. Analyst Jürgen Pieper vom Bankhaus Metzler bewertete die Nachrichten dennoch positiv. "Wenn der Anteil nichtdeutscher Anleger weiter Richtung 50 Prozent geht, muss die Lufthansa gezielt bei diesen versuchen, Aktien zurückzukaufen", sagte er. Das würde den Kurs stützen. Pieper bestätigte die Titel mit "Kaufen" und einem Kursziel von 21,30 Euro.

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