Aktienhandel Frankfurt
Dax schließt mit minimalem Plus

Vor der US-Zinsentscheidung haben die wichtigsten deutschen Aktienindizes am Dienstag mehrheitlich wenig verändert geschlossen. Der Leitindex Dax beendete das Geschäft mit plus 0,10 Prozent auf 6 476 Zähler.

HB FRANKFURT. Der MDax mittelgroßer Werte stieg um 0,17 Prozent auf 9 089 Punkte. Für den TecDax ging es dagegen um 0,36 Prozent auf 710,97 Zähler nach unten. Händler verwiesen auf gestiegene Konjunkturerwartungen als Unterstützung für den Markt. Allerdings seien die Anleger vor dem Zinsentscheid der US-Notenbank vorsichtig. Es fehlten Impulse von den wenig bewegten US-Börsen.

Aktien der Deutschen Börse waren mit minus 2,10 Prozent auf 134,22 Euro schwächster Wert im Leitindex. Börsianer sprachen von Gewinnmitnahmen. Zudem habe es eine Abstufung durch die WestLB gegeben. Stahlwerte gehörten nach negativen Nachrichten eines US- Konkurrenten zu den Verlierern. Thyssen-Krupp verbilligten sich um 0,87 Prozent auf 31,85 Euro, und im MDax gaben Salzgitter um 1,22 Prozent auf 96,03 Euro nach. Händler verwiesen auf eine enttäuschende Prognose des US-Stahlkochers Nucor.

Aus der zweiten Reihe stachen Vossloh hervor, die 10,18 Prozent höher mit 58,67 Euro auf einem Rekordhoch schlossen. Als Grund nannte ein Händler Gerüchte am Markt, denen zufolge die Familie Vossloh als Großaktionär bei dem Verkehrstechnikkonzern aussteigen will und bereits ein Käufer gefunden sein soll. Genannt werde etwa der Investor Guy Wyser-Pratte, der schon einmal an Vossloh beteiligt war.

Aareal Bank gewannen 6,41 Prozent auf 33,20 Euro. Der Immobilienfinanzierer erlöst aus dem Verkauf von Immobilien seiner Beteiligung Interhotel einen „höheren zweistelligen Millionenbetrag“. Händlern zufolge sollte dies die Aktie kurzfristig stützen. Auch Praktiker gehörten mit plus 3,05 Prozent auf 25,70 Euro zu den Gewinnern. Händler verwiesen auf die guten Zahlen des Konkurrenten Hornbach. Diese hätten die Titel der Baumarktkette beflügelt.

Techem-Papiere legten im Zuge des Übernahmekampfes um den Energiedienstleister um 1,90 Prozent auf 55,85 Euro zu. Die australische Investmentbank Macquarie bietet jetzt 1,36 Milliarden Euro oder 55 Euro je Aktie und damit 11 Euro mehr als beim ursprünglichen Gebot. Dies sind 3 Euro mehr als die zwischenzeitlich lancierte Offerte von BC Partners.

Der EuroStoxx 50 ging 0,17 Prozent höher mit 4 059 Zählern aus dem Handel. Die Börse in Paris schloss praktisch unverändert. Gleiches galt für den Londoner Leitindex FTSE-100. Der US-Leitindex Dow Jones notierte zum Börsenschluss in Europa leicht im Minus.

Am deutschen Rentenmarkt stieg die durchschnittliche Umlaufrendite der börsennotierten Bundeswertpapiere auf 3,77 (Vortag: 3,76) Prozent. Der Rentenindex REX sank um 0,10 Prozent auf 117,83 Punkte. Der Bund Future verlor 0,03 Prozent auf 118,05 Punkte. Der Kurs des Euro stieg. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,3244 (Montag: 1,3177) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,7551 (0,7589) Euro.

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