Aktienhandel New York
Dow erreicht Rekordhoch

Beflügelt vom gestiegenen Ölpreis haben Standardwerte an der Wall Street am Dienstag auf einem Rekordhoch geschlossen. An der Technologiebörse Nasdaq herrschten hingegen negative Vorzeichen vor. Zu den Kursverlierern gehörten die Oracle-Aktien nach enttäuschend aufgenommenen Geschäftszahlen.

HB NEW YORK. Zudem drückten Sorgen vor einem schwächeren Weihnachtsgeschäft die Stimmung. Ein Vertreter der US-Notenbank Fed dämpfte dagegen Befürchtung von Investoren, dass angesichts der Preissteigerungen die Zinsen nicht wie erhofft gesenkt würden.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte erreichte schloss um 0,24 Prozent im Plus bei 12 471 Punkten. Im Tagesverlauf hatte sich das Börsenbarometer zwischen 12 491 und 12 397 Punkten bewegt. Der breiter gefasste S&P-500-Index legte 0,22 Prozent zu auf 1 425 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verlor dagegen 0,25 Prozent auf 2 429 Punkte.

Richard Fisher, der Chef der Federal Reserve von Dallas, sagte, die Inflationserwartungen seien eingedämmt. Es dauere noch etwas, bis die vergangenen Zinserhöhungen Erfolge zeigten. Der Prozess halte jedoch an. Zuvor hatte das Arbeitsministerium mitgeteilt, dass die Erzeugerpreise in den USA im November so stark wie seit 32 Jahren nicht mehr gestiegen sind. Grund dafür seien die höheren Energiepreise.

Angesichts des gestiegenen Ölpreises gehörten die Aktien von Energiekonzernen zu den Gewinnern. Die Exxon-Mobil-Papiere notierten um 1,96 Prozent im Plus bei 76,99 Dollar. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) leichtes US-Öl war zuvor um 74 Cent auf 62,95 Dollar geklettert.

Ein unerwarteter Verlust beim Elektronikhändler Circuit City weckte bei Investoren die Befürchtung, dass das Weihnachtsgeschäft deutlich schlechter ausgefallen ist als zuvor angenommen. Der zweitgrößte US-Elektronikhändler hatte die Preise für Flachbildschirm-Fernseher und Computer deutlich gesenkt, um so den Umsatz anzukurbeln. Das drückte jedoch auf das Ergebnis. Im abgelaufenen Quartal fiel deswegen ein Verlust von 16 Millionen Dollar an. Die Aktien führten mit einem Minus von 17,53 Prozent auf 19,01 Dollar mit Abstand die Verliererliste an der New York Stock Exchange (Nyse) an. Die Papiere des Konkurrenten Best Buy gaben 1,6 Prozent auf 48,55 Dollar nach.

Enttäuschende Quartalsergebnisse dämpften auch an der Technologiebörse Nasdaq die Stimmung. Am Vorabend hatte der Softwarekonzern Oracle geringere Lizenzverkäufe als von Experten erwartet bekannt gegeben. Obwohl das Unternehmen den Gewinn um gut ein Fünftel gesteigert hatte, verloren die Aktien 4,52 Prozent auf 17,10 Dollar.

An der New York Stock Exchange wechselten etwa 1,57 Milliarden Aktien den Besitzer. 1 820 Werte legten zu, 1511 gaben nach und 158 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 1,98 Milliarden Aktien 1359 im Plus, 1700 im Minus und 151 unverändert. An den US-Kreditmärkten gaben die zehnjährigen Staatsanleihen 3/32 auf 100-07/32 nach. Sie rentierten mit 4,597 Prozent. Die 30-jährigen Bonds verloren 8/32 auf 96-14/32 und hatten eine Rendite von 4,726 Prozent.

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