Aktienhandel New York
Dow Jones verliert fast 300 Punkte

Die New Yorker Börsen sind wegen neuer Kredit- und Konjunktursorgen am Dienstag weit ins Minus gerutscht. Zeitweilig begrenzte die New York Stock Exchange sogar Verkäufe, um weitere Kursstürze zu verhindern. Vor allem eine Mitteilung der US-Notenbank riss den Markt tief in die Verlustzone.

HB NEW YORK. Den ohnehin schon durch Analysten-Herabstufungen geschwächten Markt riss eine Mitteilung der US-Notenbank Fed noch weiter abwärts. Demnach waren die Währungshüter um den Häusermarkt und den Konsum besorgt gewesen, schon bevor die derzeitige Finanzkrise an Fahrt gewonnen hatte.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 280,28 Punkte oder 2,1 Prozent niedriger bei 13.042 Punkten. Er pendelte im Handelsverlauf zwischen 13.035 und 13.319 Stellen. Der breiter gefasste S&P-500-Index gab 2,4 Prozent auf 1432 Zähler nach. Der Index der Technologiebörse Nasdaq büßte 2,4 Prozent auf 2501 Punkte ein.

In dem Dienstag veröffentlichten Protokoll der Fed-Sitzung vom 7. August stellte die Notenbank fest, dass der Rückgang der Häuserpreise und die strengeren Bedingungen bei der Kreditvergabe die Verbraucherausgaben belasten könnten. Sollte sich die Lage verschlechtern, werde eine Reaktion der Zentralbank nötig. Die Entwicklung bei den Hypotheken deute auf eine länger als ursprünglich erwartete Anpassungsphase des Häusermarkts hin.

Das sei keine Überraschung, sagte Analyst Georges Yared von Yared Investment Research. „Aber wenn die Fed das sagt, verleiht sie dem Glaubwürdigkeit.“

Der Abwärtstrend in New York hatte aber schon vor der Fed-Mitteilung begonnen, denn die Investmentbank Merrill Lynch senkte die Aktien ihrer Konkurrenten Bear Stearns, Lehman Brothers und Citigroup auf „neutral“ von „buy“. Vor allem die Begründung beunruhigte die Anleger: die Turbulenzen an den Kreditmärkten und im Hypothekengeschäft sowie ein Abflauen der Fusionswelle.

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