Aktienhandel New York
Dow übertrifft Vortagesrekord leicht

Es waren zwar nur schnöde fünf Punkte, die der US-Standardindex Dow Jones am Ende am Donnerstag im Vergleich zum Vortag stieg - aber neuer Rekord-Schlussstand bleibt neuer Rekord-Schlussstand. Solide Quartalszahlen von Unternehmen wie Schering-Plough sorgten für gute Stimmung, die allerdings noch besser ausgefallen wäre, wenn die China-Sorgen nicht wären.

HB NEW YORK. Auf dem Markt lastete die Sorge vor einer Überhitzung der chinesischen Wirtschaft und den möglichen Folgen für die Weltwirtschaft auf den Aktienmärkten. Die Furcht, die chinesische Zentralbank könnte den Zinssatz anheben, hatte auch an den europäischen und asiatischen Börsen zu Verkäufen geführt.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,04 Prozent höher bei 12 809 Punkten, nachdem er sich im Handelsverlauf zwischen 12 734 und 12 830 Zählern bewegt hatte. Der breiter gefasste S&P-500 notierte mit 1 470 Zählern 0,12 Prozent im Minus. Der Technologie-Index Nasdaq fiel 0,21 Prozent auf 2 505 Punkte.

Die Papiere des Pharmariesen Schering-Plough notierten 8,58 Prozent im Plus bei 31,00 Dollar. Dem Partner des Leverkusener Bayer-Konzerns verhalfen starke Geschäfte mit rezeptpflichtigen Medikamenten zu einem Gewinnplus von 55 Prozent.

Dagegen gaben Altria-Papiere angesichts enttäuschender Gewinnzahlen nach: Die Aktien des Mutterkonzerns des Zigarettenherstellers Philip Morris verloren 0,97 Prozent auf 69,40 Dollar. Auch die Titel der Bank of America notierten nach der Vorlage von Quartalszahlen 1,76 Prozent schwächer bei 50,91 Dollar. Eine Überhitzung der chinesischen Wirtschaft und eine Anhebung der Zinsen würde vor allem US-Exporteuren wie Caterpillar schaden. Die Aktien des Baumaschinenherstellers fielen um 0,65 Prozent auf 68,62 Dollar.

Bei den Technologiewerten verhalfen neue Studienergebnisse zum Anämie-Mittel Aranesp der Aktie des Biotechkonzerns Amgen zu einem Kursschub. Die Papiere notierten 3,85 Prozent höher bei 62,32 Dollar.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 1,64 Milliarden Aktien den Besitzer. 1 165 Werte legten zu, 2 095 gaben nach und 157 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 2,13 Milliarden Aktien 1 085 im Plus, 1 913 im Minus und 150 unverändert.

An den US-Kreditmärkten fielen die zehnjährigen Staatsanleihen um 4/32 auf 99-20/32. Sie rentierten mit 4,672 Prozent. Die 30-jährigen Bonds verloren 8/32 auf 98-20/32 und hatten eine Rendite von 4,837 Prozent.

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