Aktienhandel New York
Immobiliendaten belasten US-Börsen

Die New Yorker Börsen haben am Montag wegen neuer Ängste vor einem Andauern der US-Immobilienkrise schwächer geschlossen. Neue Daten schürten die Sorgen um die Konjunktur und belasteten vor allem die Aktien von Banken und Immobilienunternehmen. Positiv werteten Investoren hingegen eine Nachricht der Baumarktkette Home Depot.

HB NEW YORK. Auslöser der neuen Ängste war eine Statistik, wonach der Bestand an unverkauften Einfamilienhäusern im Juli auf das höchste Niveau seit mehr als 15 Jahren gestiegen war. Die Daten verstärkten die Sorgen um die Konjunktur.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte gab 0,4 Prozent auf 13.322 Punkte nach. Er pendelte zwischen 13.306 und 13.387 Stellen. Der breiter gefasste S&P-500-Index verlor 0,9 Prozent auf 1467 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq fiel um 0,6 Prozent auf 2561 Punkte.

Analysten begründeten den Abwärtstrend vor allem mit einem Bericht, wonach die Zahl der Verkäufe von gebrauchten Häusern in den USA im Juli gefallen ist. Das Angebot von Einfamilienhäusern sei so hoch wie seit 1991 nicht mehr, teilte der führende Maklerverband National Association of Realtors mit.

„Die Leute denken, wenn dies die Zahlen vom Juli sind – also von vor den Turbulenzen im August –, was werden dann die August-Daten zeigen?“ sagte Analyst Subodh Kumar von Subodh Kumar & Associates. „Man hatte gehofft, dass die Bestandszahlen sinken, stattdessen steigen sie.“

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