Aktienhandel New York
US-Börsen im Minus

Die US-Börsen haben zum Wochenausklang Verluste ausgewiesen. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte beendete den Handel mit einem Abschlag von 0,7 Prozent. Zu den größten Verlierern zählten erneut Finanztitel. Im Aufwind dagegen die Papiere des Computerherstellers Apple.

HB NEW YORK. Die US-Börsen haben zum Wochenausklang Verluste ausgewiesen. Negative Nachrichten vom US-Konsum und anhaltende Sorgen vor weiteren Hiobsbotschaften für die Bankenbranche im Zuge der Finanzkrise lasteten auf dem Handel. Eine deutlichere Verkaufsstimmung wurde indes durch gemäßigte Inflationsdaten und positive Nachrichten für den Technologiesektor verhindert.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte beendete den Handel mit einem Abschlag von 0,7 Prozent bei 12 216 Punkten. Im Verlauf hatte er sich zwischen 12 382 und 12 196 Stellen bewegt. Der breiter gefasste S&P-500 gab 0,8 Prozent auf 1 315 Zähler nach. Der Index der Technologiebörse Nasdaq tendierte 0,8 Prozent leichter bei 2 261 Stellen. Auf Wochensicht verlor der Dow 1,17 Prozent, der S&P 1,08 Prozent. Der Nasdaq -Index gewann dagegen in der abgelaufenen Handelswoche 0,14 Prozent.

Es gebe eine Menge Ängste am Markt, so dass kaum jemand vor dem Wochenende größere Käufe wage, sagte der Händler Tim Smalls von Execution LLC. Zu den größten Verlierern zählten wieder Finanztitel wie die Papiere der angeschlagenen US-Investmentbank Bear Stearns, nachdem deren Direktoriumschef James Cayne ein viele Mill. Dollar schweres Aktienpaket verkauft hatte. Händler sprachen von einem symbolischen Schritt, der Bear-Stearns-Kurs sackte um vier Prozent auf 10,78 Dollar ab. Citigroup -Aktien verbilligten sich um 4,4 Prozent auf 20,83 Dollar.

Die Einzelhandelskette J.C. Penney senkte nach einem schwachen Ostergeschäft ihre Gewinnprognose für das erste Quartal. Die Aktien verloren um 7,5 Prozent an Wert auf 37,48 Dollar und zogen auch andere Einzelhandelstitel wie Macy's oder Kohl's nach unten.

Auch wegen anderen negativen Nachrichten vom US-Konsum kamen die Anleger nicht in Stimmung: Das Vertrauen der US-Verbraucher in die wirtschaftliche Entwicklung ihres Landes sank im März nach endgültigen Berechnungen auf 69,5 Punkte von 70,8 Zählern im Vormonat. Volkswirte hatten mit einem etwas geringeren Rückgang auf 70,0 Punkte gerechnet.

Für etwas Erleichterung unter den Anlegern sorgten zwei positive Nachrichten: Am Freitag veröffentlichte Regierungsdaten zur Inflation für den vergangenen Monat zeichneten im Jahresvergleich eine moderate Entwicklung, was Sorgen der Anleger vor einer zunehmenden Teuerung bei einer gleichzeitigen konjunkturellen Abkühlung dämpfte. Zudem waren Apple -Papiere nach einem Bericht über eine geplante neue iPhone-Version für drahtlose Hochgeschwindigkeitsverbindungen gefragt. Sie verteuerten sich um 1,97 Prozent auf 143,01 Dollar.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 1,35 Mrd. Aktien den Besitzer. 1056 Werte legten zu, 2057 gaben nach und 88 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 1,78 Mrd. Aktien 940 im Plus, 1928 im Minus und 139 unverändert. An den US-Kreditmärkten stiegen die zehnjährigen Staatsanleihen um 19/32 auf 100-13/32. Sie rentierten mit 3,451 Prozent. Die 30-jährigen Bonds kletterten 32/32 auf 100-28/32 und hatten eine Rendite von 4,321 Prozent.

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