Aktienhandel New York
US-Börsen schließen mit leichten Gewinnen

Die US-Aktienmärkte büßten am Dienstag im Handelsverlauf einen Teil der Anfangsgewinne ein. Ein Rückgang des Rohölpreises drückte die Aktienkurse von Energieunternehmen. Für Unruhe sorgte zudem die Ankündigung Chinas, eine Steuer auf den Aktienerwerb anzuheben.



HB NEW YORK. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,1 Prozent höher bei 13 521 Punkten. Im Handelsverlauf hatte er sich zwischen 13 564 und 13 465 Punkten bewegt. Der breiter gefasste S&P-500-Index stieg 0,16 Prozent auf 1 518 Zähler. Der Technologie-Index Nasdaq legte 0,58 Prozent auf 2 572 Punkte zu.

Der Preis für US-Rohöl zur Lieferung im Juli gab zeitweise mehr als zwei Dollar nach und lag bei Börsenschluss noch 1,82 Dollar im Minus bei 63,38 Dollar je Barrel (159 Liter). Als Gründe galten eine rückläufige Bedrohung für die Ölförderung in Nigeria und nach Wartungsarbeiten wieder in Betrieb gegangene US-Raffinerien. Beim Kurs des Ölkonzerns und Börsenschwergewichts Exxon Mobil machte sich dies mit einem Kursrückgang um gut ein Prozent auf 82,62 Dollar bemerkbar.

Die Steuererhöhung Chinas zur Abkühlung seines überhitzten Aktienmarkts wurde von Analysten als Anzeichen gesehen, dass auch US-Werte nach den jüngsten Kursgewinnen im Gefolge von Übernahmen und Aktienrückkäufen möglicherweise in eine Konsolidierungsphase eintreten müssten. Derzeit könne jede kleine Erschütterung wie diese zu Verkäufen führen, sagte Chefhändler Michael James von der Investmentbank Wedbush Morgan.

Zu den Gewinnern am Markt gehörte das Papier des börsennotierten Immobilienfonds Archstone-Smith mit einem Plus um 11,21 Prozent auf 61,42 Dollar. Das Unternehmen hatte einer Übernahme durch den US-Immobilienkonzern Tishman Speyer und die Investmentbank Lehman Brothers für 22,2 Milliarden Dollar einschließlich Schulden zugestimmt.

Weitere Übernahmespekulationen gab es bei den Technologiewerten: Das Papier des Telekommunikationsausrüsters Avaya legte 15,29 Prozent zu, nachdem das „Wall Street Journal“ berichtet hatte, das Unternehmen führe Gespräche mit Kaufinteressenten. Als Übernahmeziel wurde in einem Bericht des Blatts auch der Computertechnik-Händler CDW bezeichnet, dessen Kurs daraufhin zehn Prozent emporschoss.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 1,42 Milliarden Aktien den Besitzer. 2100 Werte legten zu, 1200 gaben nach und 141 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 1,69 Milliarden Aktien 1914 im Plus, 1120 im Minus und 129 unverändert.

An den US-Kreditmärkten fielen die zehnjährigen Staatsanleihen um 6/32 auf 96-30/32. Sie rentierten mit 4,892 Prozent. Die 30-jährigen Bonds gaben 7/32 auf 95-27/32 nach und hatten eine Rendite von 5,020 Prozent.

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