Aktienhandel New York
Wall Street beuteln Inflationssorgen

Nach einem überraschend deutlichen Anstieg der US-Verbraucherpreise haben die US-Aktienmärkte am Freitag deutlich tiefer geschlossen. Händler sorgten sich, dass die US-Notenbank Fed wegen der Inflationsdaten Abstand von weiteren Zinssenkungen nehmen könnte. Zudem belastete der Rückgang der Ölpreise um mehr als ein Prozent Energiewerte wie Exxon Mobil.

HB NEW YORK. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 1,3 Prozent tiefer bei 13 339 Punkten, nachdem er im Handelsverlauf zwischen 13 332 und 13 515 Zählern gependelt war. Der breiter gefasste S&P-500-Index lag 1,4 Prozent im Minus bei 1467 Zählern. Der Index der Technologiebörse Nasdaq notierte 1,2 Prozent niedriger bei 2635 Punkten.

Auf Wochensicht verlor der Dow 2,1 Prozent, der S&P 2,5 Prozent und der Nasdaq-Index 2,6 Prozent. In Frankfurt ging der Dax mit 7948 Zählern 0,25 Prozent tiefer aus dem Handel.

Die Aktien von Exxon Mobil verbilligten sich um 1,7 Prozent auf 91,18 Dollar. Neben den Energiewerten verzeichneten auch die Titel der Einzelhandelskonzerne Kursverluste: Wal-Mart fiel 1,5 Prozent auf 47,63 Dollar.

Pfizer-Aktien notierten gut zwei Prozent niedriger bei 23,10 Dollar. Eine Studie hatte ergeben, dass das Krebsmedikament Sutent des US-Pharmakonzerns Herzschädigungen hervorrufen kann. Die Papiere von Black & Decker verloren 8,5 Prozent auf 73,31 Dollar. Der US-Werkzeughersteller hatte zuvor gewarnt, dass das schwächer als erwartete Geschäftsumfeld die Ergebnisse im laufenden Quartal belasten könnte.

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