Aktienhandel New York
Wall Street legt Verschnaufpause ein

Die New Yorker Börsen haben am Dienstag nach ihrem jüngsten Höhenflug eine Pause eingelegt und nahezu unverändert geschlossen. Einige Anleger hätten Gewinne mitgenommen, sagten Händler. Andere hätten die Kursrückgänge zum Einstieg genutzt und damit eine größere Korrektur verhindert.

HB NEW YORK. An der Wall Street nahmen Anleger und Händler angesichts des US-Notenbanktreffens am Mittwoch eine abwartende Haltung ein. Der Dow-Jones-Index war fast unverändert. Das Börsenbarometer gab um 0,03 Prozent auf 13 309,07 Punkte nach. Der S&P-500-Index wurde ebenfalls minimal um 0,12 Prozent auf 1



507,72 Punkte zurück genommen. Die Nasdaq zog um 0,03 Prozent auf 2571,75 Punkte an. Der Rentenmarkt tendierte etwas schwächer. Der Euro fiel auf 1,3544 Dollar gegenüber 1,3603 Dollar am Vortag.

Zwar sei eine Korrektur seit längerem überfällig, derzeit deute jedoch noch nichts auf einen stärkeren Kursrückgang hin, sagte Michael Metz von Oppenheimer & Co. Noch sei genügend Geld im Umlauf, das investiert werden wolle. Die Kurse hatten zuletzt von den besser als erwartet ausgefallenen Quartalsergebnissen und dem Fusionsfieber der US-Konzerne profitiert. Der Dow steht kurz davor, den Rekord für die längste Gewinnserie seit 80 Jahren zu brechen: 1927 legten die Kurse an 24 von 27 Handelstagen zu.

Zu den Gewinnern gehörten die Papiere des Computer- und Druckerherstellers Hewlett-Packard. Das Unternehmen hob seine Erwartungen für das abgelaufene Quartal an. Der Umsatz werde in einer Spanne von 25,50 bis 25,55 Milliarden Dollar liegen, teilte HP am Dienstag vor US-Börsenbeginn mit. HP-Titel legten 2,76 Prozent zu auf 45,01 Dollar

.

Überdurchschnittlich verloren dagegen die Anteilsscheine von Motorola. Die Aktionäre des US-Handyherstellers hatten bei der Hauptversammlung dem US-Milliardär Carl Icahn einen Sitz im Führungsgremium verweigert, wie das Unternehmen mitteilte. Icahn übt bei Firmen oft massiven Druck auf das Management aus, mehr für den Aktienkurs zu tun. Motorola-Papiere fielen um 2,1 Prozent auf 17,70 Dollar.

Amgen-Titel notierten um 1,73 Prozent im Minus bei 62,66 Dollar, die Aktien des Pharmakonzerns Johnson & Johnson gaben 0,87 Prozent auf 63,70 Dollar ab. Mitarbeiter der US-Gesundheitsbehörde FDA hatten weitere Daten zu Medikamenten gegen Blutarmut angefordert, das bei Krebspatienten eingesetzt wird.

An der New York Stock Exchange wechselten etwa 1,5 Milliarden Aktien den Besitzer. 1316 Werte legten zu, 1951 gaben nach und 166 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 1,92 Milliarden Aktien 1238 im Plus, 1768 im Minus und 141 unverändert.

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