Aktienhandel New York
Wall Street schließt erneut schwächer

Die amerikanischen Aktienbörsen haben am Dienstag angesichts weiter eskalierender Ölpreise, Sorgen Washingtons über die Auswirkungen der Immobilien- und Kreditkrise auf die Gesamtwirtschaft und gemischten Geschäftsergebnissen amerikanischer Großkonzerne im dritten Quartal nach unten tendiert.

HB NEW YORK. Der Dow-Jones-Index gab um 0,51 Prozent auf 13 912,94 Punkte nach. Der S&P-500-Index fiel um 0,66 Prozent auf 1 538,53 Punkte. Der Nasdaq-Index verlor 0,58 Prozent und ging mit 2 763,91 Punkten aus dem Handel.

US-Notenbankchef Ben Bernanke und der amerikanische Finanzminister Henry Paulson waren im Hinblick auf mögliche konjunkturelle Folgen der Hypotheken-, Immobilien- und Baumarktkrise sichtlich besorgt. Die amerikanischen Bauunternehmen hatten die niedrigsten Neubauprognosen seit 1985.

Der Ölpreis stieg weiter rasant um 1,72 Prozent auf 87,61 Dollar je Barrel. Im Tagesverlauf hatte Rohöl in New York sogar mehr als 88 Dollar gekostet. Das waren neue Rekordstände.

Bau- und Finanzwerte standen unter Druck. Ölaktien tendierten uneinheitlich. Citigroup, JPMorgan Chase, American Express und der Versicherungsriese AIG gaben unter den großen Finanzwerten teilweise deutlich nach.

Der Pharmakonzern Johnson & Johnson sowie die Biotechnologiefirma Genentech fielen nach Bekanntgabe ihrer Quartalsergebnisse. Delta Air Lines, die drittgrößte US-Fluggesellschaft, zog hingegen nach oben. Boeing-Aktien standen nach einem großen Flugzeugauftrag auf der Gewinnerliste. Das galt auch für McDonald's, IBM, Microsoft und den Zigarettenhersteller Altria.

30-jährige US-Staatsanleihen rentierten sich mit 4,90 Prozent und lagen fast unverändert. Der Dollar notierte mit 1,4164 Dollar gegenüber 1,42 Dollar am Vortag.

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