Aktienhandel
Osteuropas Börsen schließen mit Verlusten

Die drei wichtigsten Börsen in Osteuropa haben am Donnerstag mit Verlusten geschlossen. Das größte Minus verbuchte der Warschauer Aktienmarkt.

dpa-afx/apa WARSCHAU/PRAG/BUDAPEST. In Budapest verlor der Leitindex BUX 1,47 Prozent auf 21 212,72 Zähler. Es wurden Aktien im Gesamtwert von 20,8 (Vortag: 28,05) Mrd. Forint gehandelt. Die Aktien des ungarischen Öl- und Gaskonzern Magyar Olay es Gazipari (Mol) verloren 2,46 Prozent auf 19 995 Forint. Die Komplikationen bei der Mol-Übernahme durch die österreichische OMV finden weiterhin kein Ende. Einem Medienbericht zufolge ist die ungarische Wettbewerbsbehörde besorgt, dass durch die Übernahme ein regionales Monopol entstehe. Darüber hinaus berichtete die Zeitung Nepszabadsag, dass Mol mit dem staatlichen Energieversorger MVM ein Gemeinschaftsunternehmen formen könnte.

Tagesverlierer waren die Aktien der Hypothekenbank FHB Land Credit & Mortgage Bank , die um 7,79 Prozent auf 1 265 Forint fielen. Damit notierten sie auf dem tiefsten Stand seit dem 11. Juli 2006. Vorangegangen war eine Abstufung von "Hold" auf "Sell" durch die Investmentbank ING Groep.

In Prag ging die Börse nach zwei Tagen im Plus mit Verlusten aus dem Handel: Der Leitindex PX verlor 1,55 Prozent auf 1 496,80 Einheiten. Es wurden Aktien im Wert von 2,51 (Vortag: 3,52) Mrd. tschechischen Kronen gehandelt. Ceske Energeticke Zavody (CEZ) fielen um 2,57 Prozent auf 1 212 Kronen. Der Energiekonzern CEZ hatte zuvor über die unerwartete Abschaltung eines Reaktors im Atomkraftwerk Temelin wegen Instandhaltungsarbeiten von mindestens acht Tagen informiert. Die Papiere des Textilunternehmens Pegas Nonwovens verloren zwar mehr als vier Prozent am Morgen, gingen dann aber mit plus 5,14 Prozent auf 593,5 Kronen aus dem Handel. Im Gegensatz zu den meisten europäischen Börsen wird an der Prager Börse auch am Karfreitag gehandelt werden.

In Warschau sank der WIG-20 um 2,47 Prozent auf 2 821,30 Einheiten. Der breiter gefasste WIG-Index verlor 1,64 Prozent auf 45 903,70 Zähler. Es wurden Aktien im Gesamtwert von 2,4 (Vortag: 1,6) Mrd. Zloty gehandelt. Polish Gas & Oil fielen um 5,45 Prozent auf 4,51 Zloty und notierten damit auf dem niedrigsten Niveau seit Januar. Die polnischen Behörden haben die Entscheidung über eine Erhöhung der Gaspreise auf nach dem 24. März verschoben. Die Titel des Stahlunternehmens Kghm Polska Miedz verloren 4,2 Prozent auf 91,2 Zloty. Zu den wenigen Gewinnern zählten BRE Bank mit einem Plus von 0,81 Prozent auf 361 Zloty.

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