Aktienhandel Tokio
Neue Preisdaten stützen den Nikkei

Die Aktienbörse in Tokio hat am Freitag fester geschlossen. Der Nikkei-Index für 225 Standardwerte stieg um 47,45 Punkte oder 0,29 Prozent und ging beim Stand von 16 321,78 Punkten ins Wochenende. Der breit gefasste Tópix legte um 1,87 Punkte oder 0,12 Prozent auf 1604,90 Zähler zu.

HB TOKIO. Händler zeigten sich erleichtert über den geringer als erwartet ausgefallenen Preisanstieg im Oktober. Spekulationen über einen wirtschaftlichen Abschwung in den USA hielten den Dollar in Fernost weiter in der Nähe eines 20-Monatstiefs. Auch die Börsenindizes in Taiwan, Singapur, Südkorea verzeichneten Gewinne. Lediglich in Hongkong gab der Index nach. Vor allem Standardwerte wie Sony (plus 0,87 Prozent) oder Samsung (plus 0,32 Prozent) konnten zulegen.

Der Euro bewegte sich mit Kursen von rund 1,3255 Dollar nahe seinem 20-Monatshoch. Am Donnerstag war die europäische Gemeinschaftswährung bis auf 1,3275 Dollar geklettert. Händler begründeten den Auftrieb des Euro mit der Schwäche der US-Währung. Diese habe darunter zu leiden, dass man angesichts einer schwächeren US-Konjunktur für das nächste Jahr Zinssenkungen der Notenbank Fed nicht ausschließe.

Zum Yen kletterte der Euro auf ein neues Rekordhoch. Die Gemeinschaftswährung wurde mit bis zu 153,59 Yen gehandelt. Zum Dollar notierte der Yen 115,80 Yen kaum verändert. Die Verbraucherpreise in Japan kletterten in der Kernrate um 0,1 Prozent und damit geringer als erwartet. Dies könnte die Spekulationen über eine weitere Zinserhöhung durch die Bank von Japan etwas dämpfen.

Ein Test der 17 000er Marke sei in diesem Monat wahrscheinlich, sagten einige Marktkenner optimistisch, wenngleich in der kommenden Woche das Momentum zunächst an Fahrt verlieren dürfte, angesichts des inzwischen erreichten Niveaus der Kurse. „Aktien sind nicht sonderlich unterbewertet mit einem KGV von rund 18“, erklärte ein Beobachter.

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