Aktienhandel USA
Dow Jones schließt auf Rekordhoch

Die US-Börsen sind am Mittwoch mit Kursgewinnen in die traditionell starken letzten Handelstage des Jahres gestartet. Gerüchte über eine Mammutfusion und Konjunkturdaten aus dem Immobilienbereich haben die Kurse beflügelt. Auch auch über Apple war Interessantes zu hören.

HB NEW YORK. Mit einem neuen Rekordhoch hat der Dow Jones am Mittwoch den ersten der traditionell starken letzten Handelstage des Jahres beendet. Auch die anderen New Yorker Indizes legten kräftig zu. Angetrieben wurde die Jahresend-Rally auch von Konjunkturdaten zu den Verkäufen neuer Eigenheime im November und Gesprächen zwischen den Autokonzernen Ford und Toyota. Letztere weckten bei Investoren die Hoffnung auf eine Zusammenarbeit der Autokonzerne. Im Handelsverlauf erholte sich auch der Aktienkurs des Computerkonzerns Apple, der zuvor um bis zu sechs Prozent gesunken war. Grund für den Kursrutsch war ein Medienbericht, wonach die US-Behörden offenbar gefälschten Apple-Dokumenten zu Aktienoptionen nachgingen.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte gewann 0,83 Prozent zu auf 12 510 Punkte - den höchsten Schlussstand seiner Geschichte. Im Handelsverlauf war er sogar noch höher auf ein neues Allzeithoch von 12 519 Zählern geklettert. Den tiefsten Stand des Tages verzeichnete er mit 12 407 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 gewann 0,7 Prozent auf 1426 Zähler, der Index der Technologiebörse Nasdaq stieg um 0,73 Prozent auf 2431 Punkte.

Eine japanische Zeitung hatte über Gespräche zwischen Toyota und Ford berichtet. Toyota bestätigte den Bericht. Dabei sei aber nicht über eine mögliche Allianz gesprochen worden, sagte ein Sprecher. An der Börse wurde der Bericht dennoch positiv aufgenommen: Ford-Aktien legten um etwa 1,2 Prozent auf 7,58 Dollar zu.

Die Papiere des Computerherstellers Apple verloren dagegen zwischenzeitlich bis zu sechs Prozent. Investoren reagierten damit auf einen Medienbericht, wonach Dokumente über Aktienoptionen „offenbar gefälscht“ worden sein sollen. Apple-Chef Steve Jobs habe einen eigenen Juristen mit der Untersuchung der US-Aufsichtsbehörde SEC und des Justizministeriums beauftragt, hieß es in dem Bericht weiter. Apple-Sprecher Steve Dowling wollte dazu nicht Stellung nehmen. Der Konzern leite alle wichtigen Fakten direkt an die SEC weiter, werde dieses Problem jedoch nicht öffentlich diskutieren. Bis Handelsschluss machte das Papier die Verluste fast wieder wett und tendierte 0,01 Prozent im Plus bei 81,52 Dollar.

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