Aktienhandel USA
Wall Street geht mit Konjunktursorgen ins Wochenende

Sorgen vor einer stärker als bisher erwarteten Abkühlung der US-Wirtschaft haben die New Yorker Börsen zum Ende der Woche belastet. Auslöser waren unter anderem bereits am Vortag veröffentlichte Konjunkturdaten, die überraschend schwach ausgefallen waren.

HB NEW YORK. Kursverluste verzeichneten insbesondere Industriewerte, da Anleger sich über die Gewinnaussichten der Unternehmen sorgten.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss am Freitag 0,2 Prozent tiefer bei 11 508 Punkten, nachdem er sich im Handelsverlauf zwischen 11 474 und 11 533 Zählern bewegt hatte. Der breiter gefasste S&P-500-Index verlor 0,3 Prozent auf 1314 Zähler. Der Technologie-Index Nasdaq sank um 0,8 Prozent auf 2218 Punkte. Im Wochenverlauf gab der Dow um 0,5 Prozent und der S&P um 0,4 Prozent nach. Die Technologiebörse Nasdaq verlor 0,8 Prozent.

Händlern zufolge sorgte unter anderem der Konjunkturindex der Federal Reserve Bank von Philadelphia für die düstere Stimmung. Der Index verzeichnete erstmals seit über drei Jahren einen Rückgang. Experten werteten das als Zeichen für ein Abbremsen der US-Wirtschaft. "Die gestrigen Zahlen deuteten an, dass sich die Wirtschaft viel deutlicher verlangsamen könnte, als bisher angenommen", sagte Todd Clark von Nollenberger Capital Partners. Das könne sich auch auf die Unternehmensgewinne durchschlagen, fügte er hinzu.

Zu den größten Verlierern zählte Caterpillar. Die Aktie des US-Baumaschinenherstellers fiel 2.7 Prozent auf 62,77 Dollar. Die Papiere des Mischkonzerns Honeywell International gaben 0,7 Prozent auf 40,24 Dollar nach. Ebenfalls im Minus lagen General Motors-Aktien. Auslöser für den Rückgang war Händlern zufolge ein Zeitungsbericht, wonach die Gespräche über eine Allianz des Autobauers mit Renault-Nissan offenbar ins Stocken geraten sind. GM-Papiere notierten 1,1 Prozent schwächer bei 30,62 Dollar.

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