Aktienhandel Zürich
Schwache Woche für Schweizer Aktienmarkt

Der Schweizer Aktienmarkt ist am Freitag mit klar höheren Kursen aus dem Handel gegangen. Der SMI-Index gewann 1,65 Prozent auf 5 834,75 Punkte, im Wochenvergleich ergab sich dennoch ein Minus von 2,9 Prozent, im Wochenvergleich ergab sich dennoch ein Minus von 2,9 Prozent.

ZÜRich (AWP) - Der Schweizer Aktienmarkt ist am Freitag mit klar höheren Kursen aus dem Handel gegangen. Der SMI-Index gewann 1,65 Prozent auf 5 834,75 Punkte, im Wochenvergleich ergab sich dennoch ein Minus von 2,9 Prozent. Der 30 Titel umfassende Swiss Leader Index (SLI) legte 1,31 Prozent auf 802,93 Punkte zu und der breite SPI 1,54 Prozent auf 4 797,2 Punkte.

Nachdem der SMI seit Mitte vergangener Woche bis Mitte dieser Woche rund 700 Punkte verloren hat, sind die Gewinne vom Donnerstag und Freitag allerdings nur ein kleines Trostpflaster. Zumal am Freitag nach sehr starken Beginn am Nachmittag eine Abwärtsbewegung einsetzte, welche die deutlichen Gewinne aus dem frühen Geschäft deutlich schmälerte. Aussagen der Notenbankchefs der USA und von Europa, Bernanke und Trichet, gaben den europäischen Aktienmärkten am Nachmittag vorübergehend etwas Auftrieb.

Richemont verloren trotz solider Halbjahreszahlen 3,6 Prozent auf 19,37 Franken. Swatch fielen um 3,8 Prozent auf 139 Franken. UBS (-3,9 Prozent auf 14,50 Franken) gehörten nach starkem Beginn und einem deutlichen Einbruch am Nachmittag ebenfalls zu den größten Verlierern im SMI. Der Titel litt unter neuen Spekulationen um Verluste im Handelsgeschäft sowie unter den Befürchtungen um die möglichen Folgen aus den Auseinandersetzungen mit der US-Justiz. Noch schwächer waren einzig OC Oerlikon (-5,6 Prozent auf 88,10 Franken).

Für die Mehrheit der Aktien ging es allerdings bergauf, vor allem für einige Finanzpapiere: Baloise (+7,5 Prozent auf 55,95 Franken), Swiss Re (+4,5 Prozent auf 47,24 Franken), ZFS (+3,6 Prozent auf 223 Franken) und CS (+3,7 Prozent auf 32,68 Franken) belegten zusammen mit Kühne+Nagel (+4,7 Prozent auf 67,50 Franken) und Roche (+3,5 Prozent auf 176,20 Franken) geschlossen die vordersten Plätze.

Klar überdurchschnittlich schnitten auch ABB (+2,7 Prozent auf 13,13 Franken), Lonza (+3,0 Prozent auf 90,45 Franken) oder Julius Bär (+2,4 Prozent auf 42,50 Franken) ab. Novartis (+1,7 Prozent auf 58,90 Franken) und Nestle (+1,2 Prozent auf 45,56 Franken) hielten sich im breiten Mittelfeld.

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