Aktienmärkte Asien
Nikkei schließt auf Sieben-Jahres-Hoch

Die asiatischen Aktienmärkte haben am Donnerstag Gewinne verzeichnet. Unterstützend wirkte unter anderem der Glaube, dass sich das Wachstum in Übersee positiv auf die heimische Wirtschaft auswirke. Lesen Sie, was die Indizes sonst noch nach oben trieb.

HB SINGAPUR. In Tokio schlossen die Indizes so hoch wie seit sieben Jahren nicht mehr. Unterstützt wurden sie vor allem von Halbleiter-Werten. Der Euro notierte kaum verändert, der Yen blieb schwach.

In Tokio schloss der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 0,16 Prozent im Plus bei 18 240 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index gewann 0,32 Prozent auf 1789 Zähler. Auch die Märkte in Südkorea, Hongkong, Singapur und Taiwan verzeichneten Gewinne.

Analysten in Tokio sahen eine Erholung der Halbleiter-Branche und verwiesen auf die gestiegenen Preise für Dram-Chips. „Der Chipmarkt kommt wohl aus dem Tal heraus“, sagte Shinji Igarashi von Chuo Securities. Dies stütze den Nikkei. Papiere von Advantest verteuerten sich um 1,15 Prozent, die Aktie des Toshiba-Konzerns stieg um 2,04 Prozent.

Investoren seien zudem optimistisch über die Entwicklung der US-Wirtschaft, sagten Händler. Sie seien nun eher der Überzeugung, dass sich Wachstum in Übersee positiv auf die heimische Wirtschaft auswirke - selbst wenn das höhere Zinsen bedeute. Die US-Börsen hatten indes am Mittwoch deutliche Kursverluste verbucht. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte verlor 1,07 Prozent auf 13 489 Punkte, der breiter gefasste S&P-500 gab 1,36 Prozent auf 1512 Stellen nach und der Index der Technologiebörse Nasdaq sank um 1,02 Prozent auf 2599 Zähler.

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Am fernöstlichen Devisenmarkt lag der Euro bei 1,3396 Dollar. Zur japanischen Währung notierte die Gemeinschaftswährung mit 165,61 Yen und damit ebenfalls ohne große Bewegung. Der Dollar lag bei 123,68 Yen - auf ähnlichem Niveau wie im späten US-Handel. Experten zufolge dürfte die Schwäche der japanischen Währung auf absehbare Zeit anhalten. Der Markt distanziere sich etwas vom Yen, weil dessen Abgleiten rasant gewesen sei, sagte Nobuo Ibaraki von Nomura Trust and Banking. Hinzu komme, dass keine wichtigen Daten oder Ereignisse anstünden.

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